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Was unterscheidet die Beruflichen Gymnasien von den allgemeinbildenden Gymnasien?

Die Beruflichen Gymnasien (bisher Fachgymnasien genannt) sind an den berufsbildenden Schulen angesiedelt. Sie besitzen ein Profil, d. h. sie haben Schwerpunkte in bestimmten beruflichen Fachrichtungen, z. B. Gesundheit und Soziales oder Wirtschaft oder Technik. Die Beruflichen Gymnasien beginnen mit Klasse 11 und enden mit dem Abitur nach Klasse 13.

Gibt es ein "Fachabitur"?

Nein, in Niedersachsen nicht. Die Beruflichen Gymnasien vergeben die vollwertige Allgemeine Hochschulreife, also das vollwertige Abitur. Verlässt jemand das Berufliches Gymnasium vor dem Abitur, bekommt der in der Regel den Schulischen Teil der Fachhochschulreife. Zusammen mit einem einjährigen Praktikum kann er/sie anschließend ein Studium an einer beliebigen Fachhochschule aufnehmen.

Ist die Ausbildung an einem Beruflichen Gymnasium von geringerem Wert?

Im Gegenteil! Bezüglich der Vorschriften und Unterrichtsinhalte gelten die gleichen Anforderungen wie bei den allgemeinbildenden Gymnasien, und auch die Beruflichen Gymnasien nehmen am Zentralabitur teil. Durch die Schwerpunktbildung in den Profilfächern erhalten die Schüler/innen am Beruflichen Gymnasium zusätzlich Kenntnisse in ihrem gewählten beruflichen Profil.

 
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