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"Lieblingsstücke" der Fachoberschule Gestaltung

Aus der Zeitung Hallo Wochenende Salzgitter, 03.06.2017, www.hallowochenende.de

Abitur im Bereich Gestaltung

Bei der Vorstellung der neuen Fachrichtung (von links): Udo Gebensleben, Schulleiter Robert Ottens und vom Team Mediengestaltung Studienrätin Dagmar Thor, Studienrat Benjamin Kasper, Oberstudienrat Reiner Schmidt und Oberstudienrätin Birte Harting. Foto: pa

BBS Fredenberg in Salzgitter stellen neue Fachrichtung vor

Veröffentlicht am 22. Februar 2017 von  der Redaktion Hallo Salzgitter in Lokales Salzgitter

SZ-Fredenberg. Die allgemeine Hochschulreife muss nicht zwingend an einem klassischen Gymnasium erworben werden. Die Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS) bieten schon seit 25 Jahren dreijährige vollzeitschulische Bildungsgänge von Klasse 11 bis 13 an, die zur allgemeinen Hochschulreife führen. Mit dem Schwerpunkt „Gestaltungs- und Medientechnik“ in der Fachrichtung Technik wurde kürzlich interessierten Eltern und Schülern das neueste BBS-Projekt präsentiert.

Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife des Beruflichen Gymnasiums (früher „Fachgymnasium“) berechtigt zum Studium aller Fächer an allen Hochschulen und Universitäten. „Wir bereiten die Schüler auf jedes Studium vor und vermitteln gleichzeitig eine berufliche Orientierung in einer der an den BBS möglichen Fachrichtungen“, erklärte der Leiter der BBS, Oberstudiendirektor Robert Ottens.
Der neue Schwerpunkt „Gestaltungs- und Medientechnik“ schließt eine Lücke im bisherigen Bildungsangebot des Bereichs Gestaltung. Seit 2003 führt eine andere Schulform, die Fachoberschule Gestaltung Absolventen in zwei Jahren (Klasse 11 und 12) zur allgemeinen Fachhochschulreife. Am Beruflichen Gymnasium „Gestaltungs- und Medientechnik“ lässt sich nun auch das Abitur im Bereich Gestaltung erwerben.
„Bislang gab es die Fachrichtungsschwerpunkte Mechatronik im Bereich der Technik sowie Ökotrophologie und Sozialpädagogik in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales“, sagte Studiendirektor Udo Gebensleben, Abteilungsleiter Berufliches Gymnasium und Fachoberschule.
Gemäß der Landesvorgaben bietet das Lehrerteam im Bereich der Mediengestaltung neben den allgemeinbildenden Inhalten auch eine gute Vorbereitung für die anspruchsvollen Berufe im gesamten Medienbereich.
Der berufsorientierte Teil wird sechs Stunden pro Woche in einem der zahlreichen Computerräume an der BBS durchgeführt. Eine Ausweitung der Möglichkeiten für den neuen Schwerpunkt „Gestaltungs- und Medientechnik“ erwartet der Schulleiter nach Fertigstellung von Turm IV im Frühjahr. Dort plant er die Einrichtung eines Videostudios sowie eines Ateliers.
Laut Ottens gibt es schon reges Interesse für diese neue Möglichkeit. Mit erweitertem Realschulabschluss können sich Interessierte im BBS-Sekretariat anmelden.

Schüler aus 40 Ländern- da ist Vielfalt Alltag

Schulleiter Robert Ottens (links) mit dem Moderatoren-Team Jiyan Nas, Esin Karakus, Alena Rabea Friedrich, Gazale Ramadan, Vanessa Richter und Nidal Bwbakry. Foto: Udo Starke

An den BBS gibt es bis Freitag eine Aktionswoche.

Von Udo Starke

Die Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS) in Lebenstedt engagieren sich gegen Rassismus und sind offiziell "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Zum Hintergrund: An der Schule haben 40 Prozent der jungen Menschen einen Migrationshintergrund und kommen aus 40 verschiedenen Ländern. Ihre Ausnahmestellung will die Schule mit einer Aktionswoche, die noch bis zum Freitag, 27. Januar, läuft, untermauern. Sie steht unter dem Motto "Demokratie durch Vielfalt".

Der Auftakt dazu fand am Montag in der Aula statt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Schulband begleitet. Moderiert wurde die Auftaktveranstaltung von den Schülern.

Schulleiter Robert Ottens betonte, wie wichtig es sei, sich für eine gelungene Integration stark zu machen. Deshalb müsse die Schule weiter eine Einrichtung sein, die sich mit Mut gegen Rassismus einsetze. Das sagte Ottens zur Begrüßung in der Aula. Um dies zu erreichen, sei ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander von großer Wichtigkeit. "Wir setzen uns für humanistische Werte ein. Das hat einen hohen Stellenwert. Respekt und Toleranz lernt man da, wo man fremd ist", ergänzte Ottens und verwies auf das vielfältige Programm während dieser Woche. Dazu zählen unter anderem Workshops von Schülern und Berichte über Herkunftsländer.

Ottens erwähnte zudem eine Ausstellung, in der die verschiedenen Religionen vorgestellt werden, und ein Fußballturnier am Donnerstag mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Der Schulleiter betonte: "Ohne Zuzug von jungen Menschen gibt es bald eine überalterte Gesellschaft."

Für die Stadt sprach 1. Bürgermeister Stefan Klein, der die Aktivitäten der Schule lobte. Salzgitter sei eine Stadt, die sich seit Jahren einbringe, wenn es um Menschen gehe, die nach Deutschland kämen. Die Integration laufe weitgehend geräuschlos ab. "Menschen, die sich kümmern, sind das A und O. Das hat sich bewährt", stellte Klein heraus. Es sei einfach toll, wie sich die Schüler mit Vorbildcharakter aktiv einbrächten.

Auch Salzgitters Erste Stadträtin Christa Frenzel lobte die Vielfalt an der BBS. Das sei gut so, denn dadurch erweiterten sich die Perspektiven und auch der Horizont. "Vielfalt verhindert Einfalt", erklärte sie.

"Wir setzen uns für humanistische Werte ein. Das hat einen hohen Stellenwert."

Robert Ottens, Schulleiter an den Berufsbildenden Schulen Fredenberg

Salzgitter Zeitung - 24. Januar 2017 - Salzgitter Lokales -

"Es gab bei uns keine Massenschlägerei"

Robert Ottens, Schulleiter der BBS Fredenberg

Der Schulleiter der BBS Fredenberg spricht von einer kleineren Auseinandersetzung.

Von Erik Westermann

Massenschlägerei zwischen türkeistämmigen Berufsschülern und solchen aus Syrien: Diese Meldung der Polizei vom Mittwoch schreckt Fredenberg auf. 30 Schüler sollen sich auf dem Hof der Berufsbildenden Schulen (BBS) geprügelt haben. Sechs Verletzte verzeichnete die Polizei. Was war genau passiert? Wer hat den Streit begonnen? Gibt es hier ein Problem zwischen verschiedenen Gruppen von Migranten?

Einen Tag nach dem Geschehen versuchen alle Seiten, Licht in das Geschehen zu bringen. Robert Ottens sieht seine Schule nach dem Vorfall zwischen türkeistämmigen jungen Männern und Syrern in ein falsches Licht gerückt. Der Leiter der BBS mit 2500 Schülern sagt: "Es gab keine Massenschlägerei" - sondern eine Auseinandersetzung zwischen zwei "Platzhirschen". Die Polizei hatte tags zuvor von einer Schlägerei "zwischen etwa 30 Personen" gesprochen. Ottens ist wichtig: "Die meisten involvierten Schüler haben versucht zu schlichten." Der Schulleiter, der selbst nicht vor Ort war, versucht nun, ein Bild der Vorgänge zu rekonstruieren. Nach den Schilderungen aus seinem Kollegium gerieten ein junger Syrer und ein türkeistämmiger Schüler in der Pause aneinander. "Beides sind Platzhirsche in den Gruppen ihrer Landsleute. Das waren zwei einzelne, die sich nicht riechen können", ist sein Eindruck. Auslöser dafür, dass die beiden aufeinander losgingen, sei wohl ein Spruch a la: "Was guckst du?" gewesen. Daraufhin hätten sich zwei weitere Schüler beteiligt. Alle anderen - etwa 15 Personen - hätten versucht, die Streithähne auseinanderzuziehen. Mit Hilfe der Pausenaufsicht konnten die Raufenden dann auch vor Eintreffen der acht Streifenwagen getrennt werden.

Die Beamten sind noch dabei, den genauen Hergang zu ermitteln, können aber bestätigen: "Ja, es gab mehrere Schüler, die Zivilcourage zeigten und versucht haben zu deeskalieren", erklärt Polizeisprecherin Sabine Goldfuß. Wer genau sich prügelte und warum, sei aber noch nicht deutlich. "Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen waren an der Auseinandersetzung elf Schüler aktiv beteiligt." Sechs leicht Verletzte sind das Resultat.

Der Schulpate der Polizei und der Schulsozialpädagoge befragten die Schüler am Donnerstagmorgen. Von 25 Personen habe man die Personalien aufgenommen - doch wer beteiligt und wer Zeuge war, ist Goldfuß zufolge noch nicht geklärt. Heute würden die neutralen Zeugen vernommen, dann wisse man hoffentlich mehr.

In den Pausen war gestern jeweils ein Streifenwagen vor Ort. So sollten neuerliche Konflikte vermieden werden. Die blieben auch aus. Trotzdem will die Polizei auch heute wieder "präventiv Präsenz zeigen".

Die Konfliktgruppen hätten sich bereits sich am Donnerstag ausgesöhnt, berichtet der Schulleiter. Das sei ihm glaubhaft erklärt worden. Dass Schüler versucht haben, die Prügelnden auseinanderzubringen, bringt ihn zur Einschätzung, dass "unsere Bestrebungen, die Schüler zu einem respektvollen Umgang miteinander anzuhalten, Früchte tragen", wie er in einem Brief an das Kollegium formuliert.

Ottens zufolge war es das erste Mal, dass sich an der Schule ein solcher Zwischenfall ereignet hat. "Es hat bislang keine offensichtlichen Handgreiflichkeiten zwischen Migrantengruppen gegeben." Ob unterschwellige Spannungen existieren, wolle man aber prüfen - "bevor da etwas entsteht". Ottens betont: "Wir nehmen die Sache ernst und untersuchen, ob das nur die Spitze des Eisberges war."

Ob die verantwortlichen Schüler mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, ergeben erst die Ermittlungen. Die beiden Schüler, die von der Polizei einen Platzverweis erhielten, dürfen bis zum Wochenende nicht am Unterricht teilnehmen, sagt Ottens.

Eine schulinterne Konferenz werde Anfang der kommenden Woche darüber befinden, welche Konsequenzen sie erwartet. "Wer prügelt, muss bei uns mit Sanktionen rechnen."

"Wir möchten nicht als Hort der Aggressivität dastehen - dieses Bild ist nicht richtig."

Robert Ottens, Schulleiter der BBS Fredenberg

Die Polizei war gestern präventiv in den Schulpausen vor Ort und will das auch heute fortsetzen - um möglichen Auseinandersetzungen vorzubeugen. Bislang war alles sehr friedlich. Fotos (2): Erik Westermann

Salzgitter Zeitung - 9. September 2016 - Salzgitter Lokales - Seite 15

 

Geld für Zoobesuche

Lebenstedt. Mit 600 Euro unterstützen Fachschüler Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen Fredenberg die Tafel. Deren Mitarbeiter Abdulhalem Alyassen (von links) und Abduhamid Kamhia nahmen einen Scheck entgegen von Laura Kromer, Alessia Scervino, Sascha Geisler, Laura Broser, Frederike Papendorf und Cheyenne Siegert. Darüber freut sich auch Irene Rodermund vom Vorstand der Tafel. Das Geld soll in Zoobesuche fließen. Foto: Bernward Comes

Salzgitter Zeitung 20.02.2016

Schüler helfen Flüchtlingen

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Fredenberg hatten den Basar organisiert.

Die Jugendlichen richten einen Basar aus.

"Herzlich willkommen, wer immer Du bist." So stand es - auch auf Arabisch - auf den Handzetteln, mit denen etwa 75 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Fredenberg in allen Wohnbereichen für Flüchtlinge und Asylbewerber in Salzgitter für ihren Weihnachtsbasar in der Schule geworben hatten. Mehr als 160 Flüchtlinge kamen am Freitag zum Basar. Auswählen durften die Besucher aus einem riesigen Angebot. Teilweise war die ganze Familie unterwegs. Schulleiter Robert Ottens und Sozialdezernentin Christa Frenzel standen mittendrin. Die Sozialdezernentin schwärmte: "Dies ist ein weiteres Beispiel für die großen Hilfsbereitschaft in der Stadt." Und der Schulleiter freute sich, dass "die Schüler so eindrucksvoll ihr großes Herz für andere zeigen". Die Aktion hatte Anja Wolfgram-Funke, Mitglied der Schulleitung, mit Unterstützung der Kollegen koordiniert. Sie berichtete, dass sich die Schüler schon seit Jahresbeginn auf vielfältige Art für Flüchtlinge engagieren. Auch die Schülervertretung habe erkannt, dass es Handlungsbedarf gebe. Da die Idee, einen Basar zu veranstalten, mehrmals aufgetaucht war, sei beschlossen worden, einen Basar aller Schulformen zu veranstalten. "Innerhalb von vier Tagen wurden die vielen Sachspenden zusammengetragen", erzählte sie. Seit Anfang der Woche hätten die Schülergruppen den Basar liebevoll hergerichtet. Aufgebaut war alles im Eingang der Schule. Mehr als 50 Schüler - zu erkennen an den Zipfelmützen - standen hinter dem Tresen. kö

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Fredenberg hatten den Basar organisiert. Mehr als 160 Flüchtlinge kamen.

Salzgitter Zeitung - 19. Dezember 2015 - Salzgitter Lokales - Seite 18

Schüler experimentieren

Foto: Berufsbildende Schule Fredenberg

Plötzlich blind

Die Schüler der Berufsbildenden Schule Fredenberg haben im Rahmen der Woche des Sehens erlebt, was es heißt, blind zu sein. Im Erlebnismobil der Christoffel-Blindenmission konnten sie für drei Minuten nur noch hell und dunkel unterscheiden. So wie Lena Wicher, der ein Mitarbeiter der Blindenmission gerade eine Brille aufsetzt, die das Sehvermögen der jungen Frau auf das Endstadium des Grauen Stars herabsetzt. Anschließend tastete sie sich mit einem Stock voran.

Salzgitter Zeitung - 17. Oktober 2015 - Salzgitter Lokales - Seite 21

 

Robert Ottens leitet nun die BBS

BBS-Schulleiter Robert Ottens im Gespräch mit den Schülern Lea Kim Neubert (von links), Sophie-Marie Rüstig, Kevin Hardam, Leon Ohme und Felix Jurkat. Foto: Alexandra Ritter

Lebenstedt Er kann sich gemeinsamen Unterricht mit anderen Schulen vorstellen.

Von Alexandra Ritter

Robert Ottens sitzt in seinem Büro. Ein paar Bücher stehen in den Regalen. Mehr nicht. "Für die persönliche Note hatte ich noch keine Zeit", sagt der neue Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Fredenberg. Nur das große Bild in hellen Farben von einer Hängebrücke prangt an der Wand. "Das habe ich aufgehängt. Es wirkt beruhigend", sagt der 58-Jährige und lacht. Ottens hat zum neuen Schuljahr die Nachfolge von Reinhard Bähre angetreten und ist nun Chef über Salzgitters größte Schule mit etwa 2400 Schülern und 100  Lehrern.

Ottens, der zunächst Elektrotechnik mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur in Osnabrück studiert und dann ein Aufbaustudium Lehramt in Hannover mit den Fächern Elektrotechnik und Deutsch absolviert hat, zog es nach Jahren in Leer und Aurich zurück in die Heimat: Seine Kindheit verbrachte Ottens in Salzgitter. "Ich bin in Krähenriede aufgewachsen, war Schüler an der Gottfried-Linke-Realschule, später an den BBS Fredenberg", berichtet Ottens aus vergangenen Zeiten. 26  Jahre unterrichtete er in Leer, seit 2009 war er Schulleiter an einer BBS in Aurich. "Vor einem halben Jahr habe ich einen Versetzungsantrag für Salzgitter gestellt - aus familiären Gründen", berichtet Ottens, der mit seiner Lebensgefährtin in Wolfenbüttel lebt. Von den BBS Fredenberg schwärmt der neue Schulleiter. "Ich finde eine Schule spannend, die ein großes Bildungsangebot hat, ein Angebot für Berufe mit Zukunft." Das sei auch für die Betriebe wichtig. Denn sie bekämen dadurch gut ausgebildete Fachleute.

Mit großen Plänen für seine Schule hält sich Ottens derzeit noch zurück. Er wolle sich erst einen Überblick verschaffen, sagt er. Die "international aufgestellte Schulband" hat der Schulleiter allerdings schon im Blick. Im kulturellen Bereich würde er gerne ansetzen: Eine Schülerzeitung, ein Schülerradio oder eine Theatergruppe könne er sich vorstellen, sagt er. Und blickt dann doch über das "Beiprogramm" hinaus. Den demografischen Wandel werde auch seine Schule zu spüren bekommen, sagt Ottens: "In naher Zukunft werden wir bei zurückgehenden Schülerzahlen Probleme haben, alle Fächer so zu beschulen wie bisher." Daher könne er sich vorstellen, mit anderen Schulen in den nächsten Jahren "mit beiderseitigem Nutzen" zu kooperieren. "Ich bin immer für Kooperation und gegen Abgrenzung", sagt Ottens. "Jeder kann vom anderen lernen."

Salzgitter-Zeitung, Lokales, Seite 17, 10.09.2015

Zurück zu den Fredenberger Wurzeln

Der Salzgitteraner Robert Ottens kehrt heim aus Aurich und wird BBS Schulleiter


Aus der Zeitschrift Hallo Wochenende, Salzgitter, 05.09.2015

epaper01.niedersachsen.com/epaper/epaper3.html

Der neue Schulleiter vor einer Brücke.

Neues Logo für Kita

 

Es gab 21  Entwürfe.

Orange, rot und grün reihen sich Bauklötze aneinander. Den Blickfang bildet eine blaue Hand, die förmlich nach dem Betrachter greift. In der Komposition zu lesen ist der Name der Johanniter-Kindertagesstätte: "Fredolino".

Mit diesem Entwurf setzten sich Beriwan Gözüken und Melisa User, Schülerinnen der Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS), in einem Logo-Wettbewerb durch. "Wir freuen uns sehr, dass unser Logo zukünftig für die Kita steht", bedankte sich Melisa User.

Beim Farbkonzept des Logos hätten die beiden Schülerinnen die Organisationsfarben der drei Partner, die an der Kita beteiligt sind  -  Stadt, BBS und Johanniter  -  aufgegriffen, erklärte Beriwan Gözüken. Unter der Leitung von Lehrerin Alexandra Ruzicka haben die beiden jungen Frauen mit ihren Klassenkameraden der Fachoberschule Gestaltung der BBS an einem Logo für die Kita gearbeitet. 21 Entwürfe waren entstanden.

Sie präsentieren das Logo: Beriwan Gözüken, Christa Frenzel, Reinhard Bähre und Melisa User (vorn von links) sowie Ingrid Klipp, Samantha Brinkwirth, Hans Joachim Halbach und Alexandra Ruzicka (hinten von links).

Foto: Natalia Shapovalova

Salzgitter Zeitung, 17.07.2015, Salzgitter Lokales, Seite 16

Unsere Abiturientinnen und Abiturienten 2015

Salzgitter-Zeitung, 10.07.2015.

Schüler entwerfen Logo für Kita

Lebenstedt

Ende März steht fest, welcher Entwurf der BBS-Azubis gewinnen wird.


Welcher Entwurf wird das neue Logo der Johanniter-Kita "Fredolino"? Auf die Antwort sind 43 Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Fredenberg gespannt. Die Schüler der 12. Klasse der Fachoberschule Gestaltung der BBS präsentierten 21 eigene Entwürfe, wie das Logo der benachbarten Kindertagesstätte aussehen könnte.

Zehn Wochen lang arbeiteten sie an den Entwürfen. Lehrerin Alexandra Ruzicka begleitete sie bei dem kreativen Prozess.

Während eines Rundgangs durch die Einrichtung im vergangenen Jahr konnten die Schüler, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen, Eindrücke von der Kita gewinnen und sich inspirieren lassen.

"Ich hätte nicht erwartet, dass im Projekt so eine große Vielfalt an Ideen entsteht und so viele verschiedene Aspekte angesprochen werden", resümiert Ruzicka.

"Die meisten Jugendlichen haben die Vorschläge mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop erstellt. Einige haben aber auch Versionen auf Papier abgegeben", erzählt Natalia Shapovalova vom Johanniter Regionalverband Harz-Heide.

Die Darstellungen reichen von einer lächelnden Sonne, die Wärme und Schutz in der Kita symbolisiert, über einen Baum, der Entwicklung und Wachstum der Kinder darstellt, bis hin zu Lieblingsspielzeugen der Kinder, wie Bälle oder Würfel.

Aber auch zentrale Themen griffen die kreativen Köpfe auf: Ansätze der Johanniter-Kita wie Reggio-Pädagogik, die Gender-Thematik sowie Integration und Inklusion wurden berücksichtigt.

Dabei achteten die Azubis darauf, dass Schriftarten, Farben und geometrische Formen miteinander harmonieren. Zudem wurden verschiedene Entwürfe für Maskottchen für die Krippen- und Kindergartengruppen der Johanniter-Einrichtung ausgearbeitet.

Das Logo-Projekt ist Teil der Kooperation zwischen den BBS, den Johannitern und der Stadt Salzgitter. Ziel ist es, Lehre und Praxis am Standort Fredenberg enger miteinander zu verzahnen.

Nun stimmen Mitarbeiter der Johanniter-Kita, Kinder und deren Eltern, Lehrer der BBS Fredenberg sowie Vertreter der Stadt Salzgitter bis Ende März für ihren Favoriten ab.

"Das Sieger-Logo wird dann über dem Eingang der Kita aufgehängt", sagt Shapovalova.

Salzgitter Zeitung - 7. Maerz 2015 - Salzgitter Lokales - Seite 23

Eine Auszeichnung für die BBS

Schüler der BBS Fredenberg erwarben sich den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Lebenstedt Die Schule darf sich Schule ohne Rassismus nennen.

Von Elke Kräwer

Einmal mehr zeigt sich, dass Salzgitter eine weltoffene, bunte Stadt ist. Gestern bekamen die BBS-Schüler das Prädikat "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen. Die Schule hatte sich schon als erste "Respekt-Schule" einen Namen gemacht.

Bei der Auszeichnung handelt es sich um ein europaweites Jugendprojekt, das von den Schülern selbst initiiert wird. Zur Verleihung der Urkunde und eines entsprechenden Schildes war Volker Barckmann von der Landeskoordination Schule ohne Rassismus, die dem Kultusministerium angegliedert ist, nach Salzgitter gekommen. "Dies ist heute die 199. Schule in Niedersachsen, die die Auszeichnung bekommt", sagte Barckmann während der Feierstunde in der Aula. Die Schüler hätten sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, gegen Diskriminierung vorzugehen.

Zudem sollten die Schüler nun einmal im Jahr ein Projekt initiieren, wobei sie mit ihrem Paten - dazu hatte sich Bürgermeister Marcel Bürger verpflichtet - zusammenarbeiten und die Thematik öffentlich machen sollten. Der Weg vom Mobbing bis zum Rassismus sei gar nicht so weit, rief Barckmann zur Wachsamkeit auf.

Stellvertretend für die Jugendlichen nahm Schulsprecher Tim Höwing die Auszeichnung entgegen und machte mit seiner Rede deutlich, dass die Bewerbung um den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" kein hohles Gerede ist. Er verwies auf Projekte, die derzeit an der Schule dargestellt sind. Zum Beispiel hatten Schüler in ihren Familien nach ihrer Geschichte gefragt und diese aufgeschrieben. Ferner rief der Schulsprecher zu mehr Verständnis und Toleranz, vor allem gegenüber Flüchtlingen, auf.

Schüler der BBS Fredenberg erwarben sich den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Foto: Elke Kräwer

Salzgitter Zeitung, 11.12.2014, Lokales Seite 6

Die BBS Fredenberg im Spiegel der Presse

 
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