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Klassenfindungstage am Salzgittersee

Gerade Freitage können sehr anstrengend in einer Schulwoche sein, aber auch viel Spaß machen.

Der Wahlpflichtkurs Erlebnispädagogik der Fachschule Sozialpädagogik führte für drei 5. Klassen der Gottfried-Linke-Realschule zum wiederholten Male Tage zur Stärkung der Klassengemeinschaft durch. Hier besteht seit mehreren Jahren eine Kooperation, unterstützt von Frau Kohl (Sozialarbeiterin an der G.-L.-Realschule), Herr Ziola und Herr Obert (Fachlehrer, Erlebnis- und Waldpädagogik an der BBS Fredenberg). Der Erzieher Dennis Teuschel stärkte die WPK- Schüler und arbeitete Sie ein.

Gruppendynamisches Arbeiten heißt hart arbeiten, Grenzen erkennen, leisen Schülern Gehör verschaffen und gemeinsam Freude und Spaß erleben.

Das erarbeitete Konzept des WPK – Erlebnispädagogik greift.

Die teilnehmenden Schüler zeigen sich während der auf die Gruppe abgestimmten Interaktionsübungen teilweise plötzlich von einer ganz anderen Seite, stellen die begleitenden Lehrer fest. Die Einbeziehung der Lehrkraft in speziellen Übungen stärkt die Bindung zwischen Klasse und Klassenlehrer. Hier wird der Lehrer z.B. auf einem Spinnennetz von der ganzen Gruppe in die Luft gehoben, denn auch er muss seiner Klasse einen Vertrauensvorschub einräumen.

Beim Floßbau können die Schüler ihre Kreativität unter Beweis stellen. Materialien die schwimmen sollen zu einem tragfähigen Floß zusammengebaut werden und mindestens die gesamte Arbeitsgruppe tragen. Für einige Schüler ist es das erste Mal, dass sie auf dem Wasser fahren. Die Wassertemperatur spielt dabei keine Rolle, sie paddeln auf den See hinaus.

Der Erfolg des Konzeptes der Klassenfindungstage liegt darin, dass es für die

Erzieher/- innen keine Pflichtübung ist, da das Konzept nicht starr ist, sondern ständig weiterentwickelt und auf die Gruppen zugeschnitten ist. Der Austausch zwischen den Kooperationspartnern ist dabei unumgänglich.

Wir freuen uns auf das nächste Mal!

Schüler des WPK – Erlebnispädagogik:

Ronny Fiegen, Stephan Kühne, Jan Ebeling, Liza Weiß, Sarah Blell,
Sabrina Herbst, Seda Ceylan, Bianka Süßschlaf, Sina Furch, Christin Brandt

                                                                                                                                  

 

 

WPK-Erlebnispädagogik FSP 7 & FSP 8

Der Wahlpflichtkurs (WPK) Erlebnispädagogik lässt sich in verschiedene Unterrichtsinhalte unterteilen. Die Mitglieder des Kurses lernen sich mit ihrer eigenen Person auseinander zu setzen, an die persönlichen Grenzen zu gehen und diese zu erfahren. Den Teilnehmern steht es frei, ihre eigenen Grenzen festzulegen und/oder diese zu überschreiten. Außerdem lernen sie ihre Stärken und Schwächen zu benennen und den anderen Gruppenmitgliedern mitzuteilen.
Durch diese Eigenreflexionen lernen wir, sich mit sich selbst zu befassen und auseinander zusetzen. So erfahren wir auch etwas über die anderen Gruppenmitglieder.
Die Gruppe wächst durch gemeinsames Agieren und durch die gemachten Erfahrungen enger zusammen. Dadurch kann eine Vertrauensbasis aufgebaut werden und die persönlichen Kompetenzen gestärkt werden.

Einige Teilbereiche des Erlebnispädagogikkurses sind:

·        Übungen an den Hoch- und Niedrigelementen im Seilgarten der BBS Fredenberg

·        Übungen am Salzgittersee z.B. Kanu fahren und Floßbau

·        Felsklettern (Kursfahrt nach Italien „Arco am Gardasee“)

·        Bouldern (Boulder AG im schuleigenen Boulderraum)

·        Waldpädagogik (Nachtwanderung im salderschen Forst, Waldführungen)

·        Interaktionsübungen zur Stärkung von Kompetenzen

·        City Bound (Erlebnisfeld Stadt)

Aktion im Bereich der Waldpädagogik

„Exkursion zum Wald-Erlebnis-Pfad Basthorst in Peine“

Entstehung:
Die Idee vom Erlebnispfad setzten die Gemeinde, die Forstverwaltung und die Schule als Projektpartner, Manfred Bonse, Gemeindejugendpfleger in Wendeburg und Joachim Hansmann, der Revierförster in Meerdorf im Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel um. Im Jahr 2001 entstanden an Projekttagen und Wochenenden die ersten Stationen des Walderlebnispfades.

Ziel:
Ziel vom Erlebnispfad ist es, den Wald und die Natur einmal ganz anders zu erfahren und zu erleben. Es ist ein außerschulischer Lernort für eine nachhaltige Entwicklung.
Den Umweltfreunden wird die Möglichkeit geboten, umweltbildende, soziale, ökologische und erlebnisorientierte Erfahrungen und Erkenntnisse zu machen.

Das Motto der Ergebnispfades:
"Ich höre, ich vergesse. Ich sehe und höre, ich erinnere mich. Ich sehe und höre und mache, ich verstehe."
Eine  Sitzgruppe auf dem Gelände lädt  zum Verweilen ein. Der Tisch ist aus zwei Baumstümpfen und zwei darauf liegenden Holzbrettern zusammengesetzt. Die Stühle bestehen ebenfalls aus zwei Holzbrettern, die ineinander gesteckt sind.
Hier fühlt man sich wie ein König und wie eine Königin.

Beschreibung der Station:
Das Wald-Bett ist ein Doppelbett aus Holz mit zwei Kopfkissen und vier Füßen mitten im Wald. Auf diesem Bett können sich zwei Personen legen.
Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen:
Wir konnten die Bäume und deren Kronen aus einer anderen Perspektive wahrnehmen. Des Weiteren haben wir die Erfahrung gemacht, wie es sich auf einem Holzbett liegt. Ebenfalls konnten wir den Blick in die Baumkronen schweifen lassen und dem Vogelgesang und dem Rauschen der Blätter lauschen.

Beschreibung der Station:
Das Baumhaus wurde wie schon der Name sagt, um einen Baum herum gebaut. Es erstreckt sich auf zwei Etagen. Ein Baumhaus ist ein alter Kindertraum, wer hatte ihn nicht. Hier ist die Realität in Form eines Aussichtsturmes.
Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen:
Wir haben die Erfahrung gemacht, die Höhe zu überwinden und das Gleichgewicht zu schulen. Ebenfalls haben wir erfahren den Wald aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

Beschreibung der Station:
Ein überdimensionaler Stuhl erhebt sich aus dem Waldboden. Um auf ihn hinauf zu gelangen, muss man über eine kleine Leiter steigen, die daran befestigt sind. Sobald man oben Platz genommen hat, hat man einen klaren Blick auf den gleichgroßen Holzrahmen, der einen Fernsehschirm darstellen soll. Das Bild ist anders als sonst. Es zeigt ein Naturpanorama.
Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen:
Wir konnten erfahren, dass der Aufstieg auf den Stuhl etwas wackelig war. Durch die Windbewegungen der Bäume und Sträucher erlebten wir einen Landschaftsfilm.

Beschreibung der Station:
Das Baumtelefon ist ein langer Baumstamm, der waagerecht auf zwei Balken befestigt ist. Eine Person  hält sein Ohr an das eine Stammende, der andere kratzt nur ganz leicht mit seinem Fingernagel oder Hausschlüssel an der gegenüber liegenden Stammfläche.
Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen:
Wir haben erfahren, dass das Holz ein guter Schallleiter ist und dadurch Kommunikation möglich ist (z.B. der Specht hoch oben in seiner Baumhöhle kann gut hören, wie sich 15 Meter unterhalb ein Wildschwein an der Borke scheuert )

Beschreibung der Station:
Die Station ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zum einen aus einer Holztrommel, die mit einem Fell bespannt ist, auf der man die unterschiedlichsten Trommelklänge erzeugen kann. Zum anderen sind an einem Holzbalken unterschiedlich lange und dicke Holzblöcke, an jeweils einem Seil befestigt.
Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen:
Wir haben erfahren, dass Holz sehr unterschiedlich klingen kann. Ebenfalls haben wir erfahren, dass jede Holzart ihren eigenen Klang hat und dies nicht nur abhängig von Größe und Form ist. Des Weiteren haben wir erfahren, dass jede Holzart ihren eigenen warmen und natürlichen Ton hat.

 
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