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Europa kulinarisch auf den Punkt gebracht

Azubis der BBS-Fredenberg richteten Aufläufe aus verschiedenen EU-Staaten an

Mit dem Lernfeld ,,Gerichte herstellen und anrichten“ haben sich die Schülerinnen und Schüler der BBS-Fredenberg zum alljährlichen Dialog der Ausbilder im Bäckerhandwerk etwas ganz besonderes einfallen lassen. Innerhalb von vier Wochen wurde das Thema ,,Gerichte herstellen und anrichten“ in Verbindung mit dem Europatag geplant und erarbeitet.

In Theorie und Praxis wurde Hand in Hand gearbeitet. Die angehenden Bäckereifachverkäuferinnen und Bäcker entwickelten und erprobten ihre „Europa-Aufläufe“ mit Unterstützung der Fachpraxislehrer Herrn Möller und Herrn Strömdörfer. Von der Planung der Dekoration bis hin zum Herstellen und Ausprobieren der Gerichte wurde alles dokumentiert.

Zusammen mit der Klassenlehrerin Sabine Matthies luden die Auszubildenden ihre Ausbilder und deren Vertreter in die Berufsschule ein.

Nach einem freundlichem Empfang mit leckerem Fruchtcocktail und frischem Zitronensorbet, gab es eine Begrüßungsrede von Schulleiter Herrn Bähre von den Berufsbildenden Schulen Fredenberg, gefolgt von ein paar einleitenden Worten der Abteilungsleiterin Brigitte Kalisch-Menken und einer kurzen Buffet-Eröffnungsrede der Auszubildenden Yvonne Schmidt und Tim Frank.

Mehrere Aufläufe wurden gemäß dem Motto „Europatag“ hergestellt und serviert. Insgesamt gab es 13 verschiedene Aufläufe, wie zum Beispiel Moussaka, Lauch-Nudel-Champignon-Gratin oder Nudel-Broccoli-Auflauf, die von den Ausbildern und deren Vertretern begutachtet und verkostet wurden. Diese waren begeistert von den Gerichten aus den verschiedenen Ländern Europas. Aber nicht nur die Gerichte, sondern auch der Buffettisch, der wie die europäische Fahne dekoriert wurde, und die Stellwände mit einer Foto-Dokumentation von der Planung und Durchführung der Aktion waren ein toller Blickfang.

Im Anschluss an das europäische Buffet trafen sich die Ausbilder und Lehrer zu ihrem alljährlichen Dialog der Ausbildungspartner im Bäckerhandwerk.

Nicole Dopke, Bäckereifachverkäuferin,
2. Lehrjahr Bäckerei Schäfer´s

Zwei Jahre an der BBS-Fredenberg

Bild Abschlussklasse BFH9
Die Abschlussklasse BFH 9

Berufsfachschule Lebensmittelhandwerk/ Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung

Eine Erfolgsgeschichte

Beginnen wir im ersten Jahr der Berufsfachschule Lebensmittelhandwerk.

Wir errechneten 9% von 85g, wir schrieben eine Geschichte aus unserer eigenen Phantasie, wir lernten das Simple past anzuwenden und wir lernten die Unterschiede von Zucker und seinen Eigenschaften kennen. Ein wichtiger Bestandteil war natürlich auch das Herstellen und Bewerten von Lebensmitteln und Speisen.

Aber natürlich gab es auch Aktionen, wie z.B. die Zubereitung eines 3-Gänge-Menüs für unsere ausländischen Gäste aus Russland, Tschechien und auch für unser Lehrerkollegium.

Diese Aktionen bereiteten uns sehr viel Freude und zeigten uns auch, was wir zusammen als Gruppe, als Klasse, aber vor allem als Gemeinschaft, leisten konnten.

Am Ende dieses Jahres konnten trotz allem die meisten die Klasse mit einem guten Zeugnis und einem guten Gefühl verlassen, einige begannen danach ihre Ausbildung, andere machten einen Nebenjob und wieder andere entschieden sich ihre eigene Erfolgsgeschichte in dem 2ten Ausbildungsjahr,  der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung, fortzusetzen.

Nun ging es weiter im zweiten Jahr der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung.

Auch hier begrüßten uns wieder sehr nette und kompetente Lehrer/innen. Auch hier wurde wieder fleißig gerechnet, interpretiert, übersetzt und die Besonderheiten der Ernährung von verschiedenen Personengruppen analysiert und ausgearbeitet. Wir lernten die Zeichen und Behandlungsmethoden von Adipositas und das Bewerten von Ölen im Zusammenhang mit verschiedenen Lebensmitteln kennen.

Auch in diesem Jahr gab es wieder besondere Aktionen: Nämlich unseren Besuch im Hochseilgarten, die dazu gehörige 5-Jahr-Feier des Hochseilgartens, der Besuch im  Lebensmittelinstitut in Braunschweig, weiterhin der Besuch bei der Berufsinformationsmesse in Hannover und  unsere Back- und Bastelaktion mit den Kindern aus dem Kindergarten am Fredenberg. All dieses half uns dabei, uns einen Einblick in mehrere Berufe und der Berufswelt an sich zu erhalten. Die Arbeit mit den Kindern machte nicht nur den Kindern, sondern auch den Schülern und Lehrern der BFH9 sehr viel Spaß.

Was leider auch dieses Mal nicht ausblieb, waren die Konflikte. Jedoch muss man auch sagen, dass, so komisch es klingen mag, genau das eine Schule oder Klasse erst dazu macht, was sie ist, eine Gemeinschaft, die zwar zusammenarbeitet, sich aber auch mal gegenseitig auf die Füße tritt.

Am Ende dieses Jahres werden vermutlich alle wenigstens mit dem Realschullabschluss die Klasse der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung verlassen.

Was tun sie danach?

Einige werden die Schule weiter besuchen, in Form der Fachoberschule oder dem Fachgymnasium, andere werden ihre Lehre beginnen, wiederum andere werden sich eventuell erst noch umschauen und sich orientieren, aber eines steht auf jeden Fall fest: Jeder wird seine Erfolgsgeschichte in seinem Sinne fortführen.

Mario Lotz, BF H9

Zeitung lesen - na klar!

Wir, die Schülerinnen und Schüler der zweijährige Berufsfachschule Ernährung und Hauswirtschaft, Klasse 2, der Berufsbildenden Schulen Fredenberg, erhielten in der Zeit vom 12. bis 30.04.2010  jeden Tag die neuesten Nachrichten „frei Haus“. Die meisten fanden es sehr gut, immer auf dem neuesten Stand zu sein, weil sie zu Hause doch nicht so zum Zeitung lesen kommen. So konnten sie mitreden und mit ihren Eltern über manche Dinge diskutieren. Vor dem Unterricht, in den Pausen und Freistunden konnte so die Zeit viel besser genutzt werden, was alle als sehr angenehm empfanden.
Wir arbeiteten hauptsächlich im Deutschunterricht und nutzen die Zeitung zur Prüfungsvorbereitung. So wurden zu interessanten Artikeln Erörterungsthemen entwickelt, eine nicht immer einfache Sache! Die Ergebnisse können Sie aus den angehängten Fotos entnehmen.
Auch wurde die Möglichkeit, Rätsel  und Sudoku zu lösen, sehr gern genutzt. Es fanden regelrechte Wettbewerbe statt.
Fazit: Eine tolle Sache, die es hoffentlich in Zukunft weiterhin geben wird!
BFS H 8

Der einmalige Konfitürenverkauf

Am frühen Morgen um 7.00 Uhr des 09.06.2009 ging für unsere Klasse BFH 7 der Konfitürenverkauf auf dem Wochenmarkt in SZ-Lebenstedt los. Drei unserer Lehrer (Frau M., Frau H. und Frau W.-B.)und sechs unserer Schüler waren schon vor Ort. Doch dann gab es ein Problem beim Tisch aufbauen, weil sich einige Metallhäkchen verbogen hatten. Dieses Problem konnten wir jedoch mit einem Hammer lösen. 15 Minuten nach der geplanten Zeit war unser Stand dann endlich aufgebaut. Danach wurden  Konfitürenproben von Kübra B. und Christina B. vorbereitet.

Ein paar Marktbesucher schauten sich den Stand an und probierten die Konfitürenhäppchen. Unsere Kunden waren so an unseren Konfitüren interessiert, dass sie gleich mehrere kauften. Nachdem schon einige Kunden da waren, schickten wir unser Model „Michaela S.“ und unsere Beobachterin „Kübra B.“ mit einem Tablett Konfitürenhäppchen los, um so noch mehr Marktbesucher auf uns aufmerksam zu machen. Diese Aktion wirkte wahre Wunder! Aber dieses war nicht unser einziges Ass im Ärmel, denn wir machten auch noch einen auf Marktschreier. So kamen nicht nur viele Kunden, sondern auch Frau D., unsere Studiendirektorin Frau Kalisch-Menken und natürlich auch unser Schuldirektor Herr Bähre. Diese waren wie viele unserer Kunden von unserem Stand begeistert. Um 11.40 hatten wir es auch schon fast geschafft, denn von unseren 179 Konfitürengläsern, die aus 15 verschiedenen Sorten bestanden, waren nur noch fünf Gläser von zwei Sorten übrig. Als wir endlich alle Gläser verkauft und alles wieder abgebaut hatten, waren  alle etwas erleichtert und glücklich.

Dieses war unser Projekt-Tag „Konfitürenverkauf“, der uns nicht nur Geld, sondern auch einige interessante Gespräche mit den Kunden einbrachte. Z.B. haben viele unseren Verkauf in der Zeitung gelesen, einige fanden die hübschen Verkäuferinnen sehr nett, einige ältere Personen fanden es richtig klasse, dass sich die Jugend noch fürs Konfitürenkochen interessiert. Und dann gab es noch einen ganz netten Herrn, der nicht nur drei unserer Konfitüren gekauft und uns drei Euro für die Klassenkasse geschenkt hatte, sondern uns später auch noch eine Tüte Erdbeeren und eine halbe Wassermelone von seinem Obststand als Geschenk rüberbrachte.

Dieses und die Gewissheit, etwas Neues gelernt zu haben, ist ein Besuch der Schulform der zweijährigen Berufsfachschule Ernährung/ Hauswirtschaft doch schon wert.

Fenina Brudler, Kübra Barisik, Veronique Teichmann, Natalia Schneider, BF H 7

Reflexion des Projektes Konfitürenverkauf

von Barisik, Kübra & Brudler, Fenina

Das Projekt Konfitürenverkauf der BFH7 begann am 06.03.2009. Zu Anfang fanden wir es noch spannend und erfreulich, da wir nicht wussten, was auf uns zukommen würde. Zuerst erstellten wir eine Mind Map, mit der wir den Konfitürenverkauf planten. Diese sah einfach und strukturiert aus, weshalb wir uns nicht so viele Sorgen um den späteren Verlauf machten. Durch den Konfitürenverkauf lernten wir auch etwas über die Konfitürenverordnung und die Lebensmittelkennzeichnung, was wir als sehr interessant und hilfreich empfanden. Danach bildeten wir Gruppen, was wir ja von den anderen Lernfeld Aufgaben gewohnt waren, um in der Gruppe eine Planung herzustellen. Ebenfalls mussten wir nicht die Planung für die Wochen vor dem Verkauf, sondern auch eine für den Verkaufstag (Tag X) erstellen. Danach fingen wir an unsere Rezepte in die Tat umzusetzen und die Konfitüren herzustellen. Dies empfanden wir als ziemlich stressig, da wir viele Rezepte hatten und sich mindestens drei Leute eine Koje teilen mussten, wobei jeder von ihnen ein anderes Rezept hatte. Dadurch hatten wir weniger Platz und unsere Nerven lagen auch schon blank! Wenige Tage später, nachdem unsere Konfitüren hergestellt waren, machte sich die Klasse an die Kostenkalkulation. Dieses dauerte drei Tage, da wir für jedes Glas einen einheitlichen Preis benötigten und somit jeder Schüler sein eigenes Rezept berechnen musste. Dieses war für einige Schüler recht schwierig, doch da die Klasse als Gemeinschaft arbeitete, hat jeder jedem geholfen. Als nächstes machten wir Werbung in der Salzgitter Zeitung, für unseren „Tollen Konfitürenverkauf“. Diese Werbung sorgte für einen Leserbrief, der behauptete, unser Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre wäre falsch.

Dieses machte uns so sauer, dass wir eine Antwort mit einer Erklärung  „Der Unterschied zwischen…ist…“ herausbrachten. Danach informierten wir uns, wie man eine Plakat -Werbung erstellt (AIDA Konzept). Mit diesem Konzept entwickelten wir zwei Plakate, die wir in der Schule und in der Stadt aufhängen konnten. Dieses erfüllte nicht nur die zuständigen Herausgeber des Plakates mit Stolz, sondern auch die Lehrer. Nach dieser Entwicklung fingen wir mit dem Entwurf der Etiketten an. Dieses erwies sich aber doch nicht so leicht  wie zunächst gedacht, denn es musste bei den Etiketten auf vieles geachtet werden, weshalb diese jedes Mal auf ein Neues geändert wurden. Dies führte bei einigen Schüler und Schülerinnen zu einer großen Lustlosigkeit und viele waren auch ziemlich genervt. Neben den Etiketten  wurden auch die Preisschilder erstellt. Dieses war um einiges leichter wie die Etiketten Herstellung. Zum Schluss mussten die zuvor gebildeten Gruppen  einen Standtisch dekorieren und ein Verkaufsgespräch vorführen. Daraus erfolgte die Wahl des Standes sowie der Verkäufer. Nachdem dies alles erledigt war, kam der Tag X und die Verkäufer mussten auf dem Marktplatz ihre Konfitüre verkaufen (weitere Infos zu dem Verkauf, finden Sie im Monte-Fredo-Bericht).

Projekt Angebotsmappe

Die Schüler/innen der zweijährigen Berufsfachschule Ernährung und Hauswirtschaft haben eine Angebotsmappe seit Februar 2008 mit einer Vielzahl von Speiseangeboten für die Schule und deren Gäste erstellt.
Diese Angebotsmappe wurde in Einzel- oder Gruppenarbeit erarbeitet und enthält ein breites Angebot an Getränken und Speisen, wie z.B. Frühstücksvarianten oder Mittagsmenüs. Auch wurde eine Preisliste der Angebote kalkuliert. Die Mappe enthält für jedes Angebot eine übersichtliche Bestellliste, damit unsere Gäste ihre Gerichte bequem und einfach bestellen können.  
Zum Schluss und nach drei Bewertungsrunden waren von den 23 Schülern und Schülerinnen nur noch zwei Gruppen (insgesamt fünf Schülerinnen) übrig. Da beide Gruppen verschiedene Ansichten der Angebote in der Mappe hatten, wurden beide Mappen am 14.05.2009 prämiert! Somit konnten sich Fenina B, Julia K, Nicole K, Claudia M und Britta N  nicht nur über ihre Noten und die gewonnen Erfahrungen freuen, sondern auch über eine Belohnung. Die Angebotsmappe wird weiterhin von den Berufsschulklassen bearbeitet und immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden!
Der Einsatz der Dienstleistungsmappe wird derzeit geplant, damit sie im kommenden Schuljahr für Bestellungen aus dem Servicebereich von allen Mitgliedern der Schule genutzt werden kann. In einer Mitarbeiterdienstbesprechung wird dann zu gegebener Zeit informiert.

Fenina Brudler und  Britta Nohns, zweijährige Berufsfachschule Ernährung/ Hauswirtschaft H 7

 

 
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