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Kurs Interkulturelle Erziehung – Besuch der russischen Schüler in Deutschland 2012

Präsentation des Besuches der russischen Schüler (zum Öffnen der Präsentation auf das Bild klicken - PDF-Dokument)

In der Zeit vom 12.11.2012 bis zum 09.12.2012 besuchten vier russische Austauschschüler und ihre Lehrerin aus Staryj Oskol/Russland die BBS Fredenberg in Salzgitter.

In diesem Zeitraum wohnten die Jugendlichen im Jugendgästehaus am Hamberg in Salzgitter Bad. Vormittags absolvierten drei Schüler ein schulinternes Praktikum in den Fachbereichen Elektronik und Metalltechnik und einer der Schüler hatte einen Praktikumsplatz als Koch im Altenheim am See.

Der Kurs Interkulturelle Erziehung war für die Gestaltung der Freizeit Aktivitäten zuständig. Dadurch sollten die russischen Schüler einen Einblick in die deutsche Kultur bekommen. Bei der Planung der Aktivitäten wurden die Interessen der Schüler miteinbezogen.

Unter den vielfältigen Aktivitäten waren z.B. ein Ausflug in die Autostadt in Wolfsburg, eine Wanderung auf den Brocken sowie Bogenschießen in Wolfenbüttel.

Freitags trafen sich die russischen Schüler und die Kursteilnehmer in der Schule und arbeiteten an dem Projekt „Liebe und Freundschaft in Liedern“. Die Schüler waren sehr wissbegierig und offen für Neues. Während dieser Zeit konnten die entstandenen Sprachbarrieren nicht nur mit Hilfe eines Wörterbuches sondern auch durch „gekonnte“ Gestik und Mimik überwunden werden. Zusätzlich wurden in diesem Kommunikationsprozess die angestrebten sowie vorhandene interkulturellen Kompetenzen entwickelt bzw. erweitert.

Jeden Mittwoch fand am Hamberg in Salzgitter Bad ein gemeinsamer Abend statt, an dem das interkulturelle Kennenlernen im Vordergrund stand. Dabei wurden Interaktionsspiele gespielt und viel gelacht.

Wir haben durch diesen Austausch viele neue Kompetenzen erworben und freuen uns schon auf den Austausch im nächsten Schuljahr.

Mitglieder des Kurses Intekulturelle Erziehung

Lena Rebentisch u. Mandy Dettmann FSP 12

Besuch der russischen Schüler 2011

Bild: Besuch der russischen Schüler
Die russischen Schüler und der Kurs interkulturelle Erziehung

Dieses Jahr in der Zeit vom 07.11- 05.12.2011 waren erneut 5 russische Schüler der Partnerschule „Industrielles Technikum“ aus Staryj Oskol/Russland in Salzgitter zu Besuch.
Die russischen Schüler absolvierten in den vier Wochen ein Praktikum bei SZST. Die Schülerinnen der Fachschule Sozialpädagogik des Faches „Interkulturelle Erziehung“ gestalteten während dieser Zeit ein vielfältiges Programm.
Diese beinhaltete verschiedene Aktivitäten in den Bereichen „Kultur“, „Sport“ und
„Sehenswürdigkeiten“.
Das folgende PDF-Dokument gibt einen Einblick in das Programm:

PDF-Download

Eine Reise nach Staryj Oskol ist immer ein Erlebnis…

In der Zeit vom 23.09 – 03.10. vergangenen Jahres haben 12 Schülerinnen des Wahlpflichtkurs „Interkulturelle Erziehung“  der Fachschule Sozialpädagogik die weite und spannende Reise nach Staryj Oskol in Russland auf sich genommen, um viele neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln und die deutsch - russische Freundschaft zu pflegen.
Dieser Austausch findet bereits seit vielen Jahren statt und bietet den Schülern und Schülerinnen des Wahlpflichtkurses die Möglichkeit ein fremdes Land, dessen Kultur, sowie die Menschen, die dort leben, kennen zu lernen.
Wir wurden sehr herzlich von den Lehrern und Schülern der Partnerschule aufgenommen. Vom ersten Moment an nahmen wir unseren Aufenthalt dort nicht als Schüleraustausch wahr, sondern hatten das Gefühl zu Hause zu sein. Die Gastfreundschaft und die Aufopferungsbereitschaft der Lehrer und Schüler der Schule Nr. 22 überwältigten uns. Das Programm, welches eigens für uns geplant und organisiert wurde, war sehr facettenreich und bedingte somit einen straffen Zeitplan. Jeder konnte sich  mit den einzelnen Aktionen identifizieren und fand die eigenen Interessen wieder.
Innerhalb unseres Besuches bot man uns die Gelegenheit einen Einblick in die pädagogische Arbeit des Landes zu gewinnen. Die Teilnehmer des Kurses teilten sich in drei Gruppen, und verteilten  sich auf drei Kindertagesstätten.  In den Einrichtungen haben wir viel über die pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Psychologinnen kennen gelernt und mit nach Deutschland genommen. Wir verglichen gemeinsam mit unserer betreuenden Lehrkraft Frau Elsner unsere Eindrücke und besprachen, inwieweit jeder einzelne diese Erfahrungen als Erzieherin positiv nutzen kann.
Am vorletzten Tag unseres Aufenthalts in Russland präsentierten wir die gemeinsam mit einer Gruppe von Schülern der Partnerschule erarbeitete Power Point Präsentationen zum Thema „Wie können wir unsere Umwelt schützen?“. Innerhalb des Projektes konnten wir einander gut kennen lernen und machten die Erfahrung, dass eine Zusammenarbeit trotz der sich stark unterscheidenden Sprachen möglich ist.
Auch das kulturelle Interesse kam nicht zu kurz. Im Tagesplan wurden zum Beispiel eine Besichtigung der Stadt, bei der unter anderem Denkmäler besucht wurden, sowie der Besuch zweier Museen vorgesehen. Ein weiteres großes Ereignis war die bereits zur Tradition gewordene Besichtigung der Schokoladenfabrik Staryj Oskols. Bei dieser Gelegenheit konnte keiner der süßen Versuchung widerstehen und tat etwas für sein Hüftgold.
Neben dem Praktikum in den Kindertagesstätten waren auch Unternehmungen, bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund stand, Teil unseres Tagesablaufs. So verbrachten wir gemeinsam mit den russischen Schülern und Schülerinnen, sowie einigen Lehrern einen Tag am See, bei dem unter anderem Fußball und Volleyball gespielt wurde. An weiteren Tagen standen Bowling und auch ein Diskobesuch auf dem Programm.
Alle genossen diese gemeinsamen Unternehmungen und nahmen die Herausforderung der Kommunikation gern an. Denn bereits am ersten Abend in Staryj Oskol wurde uns klar, dass zwar eine große Sprachbarriere besteht, diese jedoch nicht unüberwindbar ist. So wurde mit Händen und Füßen, Deutsch, Englisch und ein wenig Russisch, sowie mit Mimik und Gestik kommuniziert und dabei viel gelacht.
Einen Tag vor unserer Abreise fand der Abschiedabend statt, der russisch gestaltet wurde. Der Abend begann mit traditionellem Essen, bei dem uns bewusst wurde, dass wir es in Deutschland vermissen würden. Beim individuellen Interpretieren zweier russischer Märchen war erneut interkulturelle Zusammenarbeit gefragt und die Kommunikation stand im Vordergrund. Außerdem führte eine Tanzgruppe typisch russische Tänze vor, die sich positiv auf die Stimmung auswirkten. Anschließend spielten wir einige Spiele, bei denen viel gelacht wurde. Im Folgenden ließen wir den Abend mit Musik und Gesang ausklingen. Ausgiebiges Tanzen war natürlich auch Teil des Abends, wir mussten schließlich die Schokolade wieder abtrainieren.
Der Abschied am Freitagabend fiel allen schwer. Vielen von uns fiel es besonders schwer sich von den neu gewonnen Freunden zu trennen. So lagen sich alle mit Tränen in den Augen in den Armen und überlegten gemeinsam, wer in welchen Koffer passen und uns so nach Deutschland begleiten könnte.
Auf der anschließenden Fahrt nach Moskau waren wir in Gedanken immer noch in Staryj Oskol und uns wurde klar, dass diese zehn Tage niemand von uns je vergessen würde. So trösteten wir uns damit, dass wir einige bald in Salzgitter wieder sehen würden.
Michaela Belger
Teilnehmerin des Wahlpflichtkurses »Interkulturelle Erziehung«
Fachschule Sozialpädagogik FSP9

Der Gegenbesuch im November 2009

Anfang November war es soweit und wir konnten 4 Schüler, eine Schülerin, sowie eine Lehrerin der Schule Nr. 22 aus Staryj Oskol wieder in die Arme schließen.
Uns standen vier gemeinsame Wochen bevor, welche wir, die Schülerinnen des Kurses „ Interkulturelle Erziehung“ mit viel Liebe geplant hatten. Bei der Planung des Programms war es uns wichtig unseren russischen Gästen Deutschland von so vielen Seiten wie möglich zu zeigen und ihnen die Möglichkeit zu geben viele Eindrücke zu sammeln, welche sie positiv nutzen können.
Die Schüler arbeiteten von Montag bis Donnerstag bei der Firma Bosch. Innerhalb dieses Praktikums lernten sie das Arbeitsleben in einem Betrieb unserer Stadt kennen und  konnten so viele Erfahrungen sammeln.
An den Nachmittagen und am Wochenende fanden gemeinsame Aktivitäten statt, welche uns ermöglichten den Gästen die deutsche Kultur näher zu bringen. Neben Besichtigungen einiger Stadtteile Salzgitters wurden größere Städte Niedersachsens besucht. Neben der Landeshauptstadt Hannover, stand auch ein Ausflug zur Autostadt in Wolfsburg auf dem Programm. Außerdem lernten die russischen Gäste die Löwenstadt Braunschweig kennen und wir genossen gemeinsam ein Theaterstück namens „ Wiener Blut“. Des Weiteren lernten sie die Schönheit und die Weite des Harzes kennen. Denn auch der Besuch einer Tropfsteinhöhle in Rübeland im Harz, sowie die Überquerung der Rappbodetalsperre war Teil der vierwöchigen Planung.
Um zu zeigen, was deutsche Kultur unter anderem bedeutet nahmen wir an einer Übungsstunde des „Trachtenvereins Salder“ teil, wobei wir uns mit viel Elan bemühten der Gruppe tänzerisch in nichts nachzustehen. Außerdem feierten wir gemeinsam den Geburtstag einer Schülerin des Kurses, inklusive Topfschlagen und Reise nach Jerusalem.
Ein Stück deutsche Geschichte brachten wir unseren russischen Gästen mit der Besichtigung der „Gedenkstätte Drütte“ näher, bei der einiges über den zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus in Erfahrung gebracht werden konnte.
Neben diesen Aktionen fand ebenfalls ein kleines Projekt statt, bei dem vier Stellwände zum Thema „ Jugend in Deutschland und Russland“ entstanden und welches zur offiziellen Verabschiedung gemeinsam präsentiert wurde.
An den letzten zwei gemeinsamen Tagen reisten wir in die Bundeshauptstadt Berlin. Dort besichtigten wir das Reichstagsgebäude, durchschritten das Brandenburger Tor und gingen „ Unter den Linden“ durch die Hauptstadt. Anschließend bummelten wir gemeinsam über den Weihnachtsmarkt und ließen den letzten Abend ruhig ausklingen.
Am nächsten Morgen mussten wir uns erneut von einander verabschieden. Umgeben vom Gefühl der Traurigkeit lagen wir uns den Armen und ließen in Gedanken die gemeinsamen Wochen Revue passieren.
So ging eine unvergessliche Zeit zu Ende, die für immer in unseren Köpfen sein wird.
Ein Artikel von: Michaela Belger
Teilnehmerin des Wahlpflichtkurses »Interkulturelle Erziehung«
Fachschule Sozialpädagogik FSP9

 
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