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Adventliches Singen in den Hallendorfer Werkstätten

9:00, Nikolaustag 2016:

Wie es sich an diesem Tag gebührt, trudelten die Auszubildenden der BFHP16 vollzählig in den Hallendorfer Werkstätten ein.

Angeregt durch Herrn Kohnke vom begleitenden Dienst durften die BBS-Schüler an einem sogenannten arbeitsbegleitenden Angebot des CJDs reinschauen, der Chorgruppe.

Diese bunt gemischte Gruppe wartete bereits mit ihrer Leitung Antje Kilian im Mehrzweckraum und begrüßte sie herzlich. Bunt gemischt deshalb, weil Beschäftigte jeden Alters und aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen sich hier jeden Dienstag zum Üben treffen.

Außer der Schulklasse kamen noch weitere Teilnehmer hinzu, nämlich zwei BBB-Lerngruppen und ihre Lehrerinnen Frau Maertens und Frau Torbecke. Mit schlussendlich 35 Personen ergab sich eine fast doppelt so große Besetzung wie üblich. 

Ein paar Stühle mussten noch hinzu geholt werden, dann startete Frau Kilian ein erstes Aufwärmspiel: Es ging darum in einem Kreis einen Klatscher mit dem Blickkontakt seines Gegenübers so schnell wie möglich herum zu geben, zunächst der Reihe nach, dann quer durcheinander. Es folgte eine weitere Kennenlernrunde:  Jeder musste seine Hand auf den Kopf gelegt. Wurde man aufgerufen, durfte man die Hand herunter nehmen wenn man den Namen der zurufenden Person wiederholen konnte. So lernten sich alle auf eine höchst effektive Art und Weise kennen.

Zusammen wurden Lieder gesungen wie: und. Letzteres in der eher unbekannten deutschsprachigen Version, die der Chor sehr textsicher beherrschte.

Frau Kilian begleitete den Gesang mit dem Akkordeon.

Bei der erweiterten Gruppenstärke kamen viele verschiedene Tonlagen zusammen. Um die Lieder voll und stimmig zu gestalten, teilte Frau Kilian verschiedene Register ein.  Die Chorgruppe sang die höhere Singstimme und die BFHP stimmte Frau Kilian als tiefere Altisten an.  

Beim Lied des Tages konnten die Auszubildenden erfahren, wie ein Lied lebendiger gestaltet werden kann. Frau Kilian wies die Sänger und Sängerinnen an sich in mit ihren Sitznachbarn ein eigenes Geräusch für die Atempausen auszudenken. Abwechselndes Schnipsen, Klatschen, Stampfen und lautes Ausatmen machten die Strophen abwechslungsreich.

Nach dem Singen erzählte die Chorgruppe ein wenig über sich: Die wöchentlichen Übungstreffen dauern 90 Minuten. Das Repertoire umfasst vor allem Lieder mit Texten, die für die Beschäftigten verständlich sind. Aus diesem Grund war also auch das im deutschen Wortlaut gesungen worden.  Zugleich bereichern die musikalischen Beiträge mehrere Festlichkeiten im Jahresverlauf, angefangen beim Neujahrsempfang, über die Karnevalsfeier,  Sommerfest und Adventsbasar bis hin zum Weihnachtsgottesdienst am letzten Arbeitstag des Jahres. Dieser nächste Auftritt findet am 23. Dezember  statt, so erzählt der Beschäftigte Frank.

Für 2017 laufen schon die Vorbereitungen für einen besonderen Anlass, denn die Hallendorfer Werkstätten werden 50. Zu der bevorstehenden Jubiläumsveranstaltung probt der Chor zusammen mit der Jazzkantine.

Die Hallendorfer Musikanten verabschiedeten die Berufsschüler mit dem Lied „.  Dann überreichte die BFHP ihre mitgebrachten Präsente: Vanillekipfel, Schwarzweiß-Gebäck, Müslikekse und Butterplätzchen aus ihrem weihnachtlichen Fachpraxisunterricht.

„Es hat Spaß gemacht!“ / „Eine gelungene Auszeit vom Unterricht!“, mit diesem Fazit verließen die Auszubildenden das CJD. 

Claudia Torbecke

Planeten laden zur Weihnachtsfeier ein

Am 10. Dezember ließen es sich die Teilnehmer aus dem Berufsbildungsbereich der Hallendorfer Werkstätten richtig gut gehen, schließlich stand die von uns ausgerichtete Weihnachtsfeier unter dem Motto Sternstunde.

Für die vielfältigen Vorbereitungen haben wir lernfeldübergreifend mit unseren Lehrerinnen geplant und geübt. Wie der Name schon sagt, ging es dabei rund um das Thema Sterne.

Es wurden viele Deko-Ideen im Unterricht von Frau von Salomon gesammelt, wie zum Beispiel die gefalteten Stern-Tischlampen. Die vier Gruppentische sollten Merkur, Venus, Saturn und Uranus heißen. So wurden zur Kennzeichnung entsprechende Planeten aus Gummibällen, Kleister und Zeitungen gebastelt und angemalt. Für die Gedecke wurden aus grünen Servietten schöne Weihnachtsbäume gefaltet.

Außerdem wurden eine Woche bei Frau Aydin-Güzel verschiedenen Plätzchen gebacken und verziert. Dazu sollte es Kinderpunsch und Kaltgetränke geben.

Um 9:30 trafen die eingeladenen Schüler und Schülerinnen ein. Jeder durfte zur Begrüßung eine Karte ziehen, auf der einer der Planeten abgebildet war. So wurde gleich für eine gut gemischte Atmosphäre gesorgt, denn durch dieses Losverfahren ergab sich die jeweilige Tischgruppe. An jedem saßen ungefähr genauso viele BFHP- Klassenmitgliedern und CJD-Teilnehmer. Sobald alle auf ihren jeweiligen Planeten „gelandet“ waren, wurden die Kekse und Getränke serviert.

Richtig gestartet sind wir, als Frau Torbecke uns alle begrüßte. Sie zeigte uns mit der Taschenlampe einen ganz besonderen Stern, nämlich den, der aus Reihe tanzt! Damit gemeint war der leuchtende Buchstabensalat auf vier schwarzen Moderationskarten. Diese entzifferten wir als die jeweiligen Planetennamen. Dazu wurden die jeweiligen Namen der Tischmitglieder aufgelistet. Die Karten kamen nun nach vorne und wurden dort unter einen guten Stern, in diesem Fall eine Sternenlaterne, gestellt.

Die erste Anspannung war verflogen und wie geplant sangen wir gemeinsam das Lied Stille Nacht.

Danach übernahm Steven die Moderation. Er stellte alle Sternzeichen mit einem Gedicht vor und dazugehörigen Power-Point-Folien vor. Jeder, der sein Sternzeichen hörte, stand auf, um ein gebasteltes Geschenkt entgegen zunehmen.

Als nächstes sangen wir Oh du fröhliche. Im Anschluss präsentierte Steven humorvoll den Verlauf unseres Klassenfindungstags am See.

Nach einer anschließenden Pause stiegen wir mit dem Lied Jingle Bells wieder ein. Als nächstes gab es für jede Tischgruppe ein Geschichtensäckchen. Diese Methode hatten wir im Theorieunterricht kennengelernt und forderte nun unsere Teamarbeit. In jedem der Säckchen steckten verschiedene Dinge. Jeder holt einen Gegenstand heraus und nun ist es Aufgabe der Gruppe eine gemeinsame Geschichte daraus zu entwickeln. Die erfundenen Stories wurden von jeder Gruppe gemeinsam vorgestellt, schließlich hatte jedes Gruppenmitglied genau zu seinem gezogenen Gegenstand etwas zu sagen.

Unser letztes gesungenes Weihnachtslied Last Christmas, ließ diese abwechslungsreiche Sternstunde harmonisch ausklingen, wie man auch auf dem Abschlussbild erkennen kann.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Unser Klasse hat gelernt zusammen zu arbeiten, wir haben uns näher kennengelernt und es war mal was anderes!

Verkehrssicherheitswoche

In der zweiten Oktoberwoche war die Verkehrssicherheitswoche an den BBS Fredenberg. Überall auf der Welt gibt es Autos und somit auch Unfälle auf den Straßen. Sei es durch Unachtsamkeit, Unbedachtheit oder auch durch ungewollte Emotionen. Dies alles lenkt uns vom Autofahren ab. Meistens sind dabei auch Handys oder Alkohol am Steuer der Grund für einen Unfall. Und genau auf diese Aspekte wollten die Infostände auf der Verkehrssicherheitswoche aufmerksam machen.

Die Station des Überschlagsimulators in der Pausenhalle wirkte auf alle interessant. Da sehr viele dabei sind den Führerschein zu machen, hat uns zunächst alle interessiert, wie man bei einem Unfall am sichersten aus dem Auto herauskommt. Es konnten sich jeweils zwei Personen in das Auto hineinsetzen und diese Übung machen. Dabei wurde erklärt, wie man sich richtig anzuschnallen hat und welche Haltung bei einem Überschlagunfall die Richtige ist, ohne sich noch mehr zu verletzen. Dann wurde das Fahrzeug mit Maschinenkraft hochgehoben und auf den Kopf gestellt. Währenddessen mussten die beiden Personen sich mit den Händen so gut es geht am Autodach oder an den vorderen Fenstern abstützen. Die Füße mussten gegen das Armaturenbrett gestemmt werden, um sich fest in den Sitz zu drücken.

Beim Abschnallen darf die Person auf dem Beifahrersitz anfangen, sich aus der misslichen Lage zu befreien. Am besten ist es, sich vorsichtig abzustützen und sich seitlich zum Tür zu drehen. Dann öffnet man die Tür und steigt aus. Das Gleiche macht dann der Fahrer auch. Natürlich halfen auf die Mitarbeiter an der Station.

Diese Erfahrung soll zeigen, dass man es nicht unterschätzen sollte sich anzuschnallen und vor allem auch richtig!

Unsere zweite Station war der Aufprallsimulator. Hierbei wird die Gefahr bei zu spätem Bremsen simuliert. Auf einem Modell ist ein Autositz, der eine schräge Bahn hinunterfährt. Die Geschwindigkeit ist nur 14 km/h. Trotzdem trauten sich die meisten erst nicht so Recht.

Bei so einem Simulationsversuch wurden zunächst auch wieder die Kriterien Anschnallen hingewiesen. Auch die Kopflehne ist richtig einzustellen, weil dadurch ebenfalls schwere Verletzungen entstehen können. Angeschnallt geht es dann die Bahn nach oben und am Ende wieder losgelassen. Der Sitz rollt dann nach vorne und knallt ohne abzubremsen frontal auf die endplatte. Der Testperson wird somit gezeigt, wie stark der Aufprall in der Realität ist und wie wichtig es ist, sich richtig anzuschnallen. Aus unserer Klasse haben sich sechs Schüler getraut.

 

Uns allen hat es zu denken gegeben, achtsamer im Straßenverkehr zu agieren.

 

 

Miriam Dinert, Denise Kern, Steven Knackstedt, Janine Meyer, Sevde Tilki, BFHP15

 

Schminken: jederzeit, jederort und jedermann!

Im Schuljahr 2013/14 hat die Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Pflege an verschiedenen Schminkaktionen teilgenommen.

Hier der Bericht der Schülerinnen und Schüler:

 

Ganz am Anfang des Schuljahres, am 03. September 2013, waren wir beim Schulfest der Maria-Montessori-Schule in Salzgitter Lebenstedt.

Dies ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. In jeder Klasse sind 6-10 Schüler und mindestens zwei Lehrer. Die Kinder mit einem besonderen Bedarf haben noch einen Schulbegleiter mit im Unterricht. Die Förderschule kann man vom 1. bis zum 12. Schuljahr besuchen.

Bevor wir angefangen konnten, bereiteten wir unseren Arbeitsbereich vor. Wir hatten in der BBS die Materialien besprochen und genügend Schwämme, Pinsel, Schminkvorlagen, Taschentücher, Spiegel, Zopfgummis und Haarlack dabei. Diese Utensilien teilten wir auf, so dass jeder eine Kiste mit dem Notwendigem in Reichweite hatte. Die Tische und Stühle stellten wir ebenfalls passend auf.

Um die Interessen der Schüler auf uns zu lenken, haben wir uns gegenseitig geschminkt. Die meisten Kinder haben sich für die Vorlage des Schmetterlings oder des Löwen entschieden. Es gab auch Wünsche, von denen wir keine Vorlage dabei hatten, aber diese Hürde konnten wir sehr gut meistern.

Am 04. März 2014 hatten wir eine Schminkaktion in den Hallendorfer Wekstätten (CJD). Die Teilnehmer hatten an diesem Tag ihre Karnevalfeier. Das CJD ist eine Werkstatt in Salzgitter Hallendorf, wo Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten. Es gibt verschiedene Arbeitsbereiche, sowie z.B. Gärtner, Malerei, Verpacker, Schneiderei, Wäscherei, Tischler oder Bäcker.

Die BFHP13 wurde in zwei Gruppen mit jeweils 9-10 Schülern aufgeteilt. Die erste Gruppe kam schon um 8:00 und bereitete den Raum vor, wie z.B. die Tische ordnungsgemäß hinzustellen und die Materialien aufzuteilen. Unsere Utensilien waren dieselben, wie bei der Schminkaktion in der Maria-Montessori-Schule. Nach dem alles organisiert war, kamen auch schon die ersten Werkstatt-Beschäftigten, die sich schminken lassen wollten. Es gab verschiedene Wünsche, wie z.B. ein Tiger, eine Biene, ein Clown, ein Vampir, eine Raupe, ein Dino oder einen Hund. Unser Ziel war es, die Teilnehmer so zu schminken, dass sie mit einem Lächeln den Raum verließen und dies ist uns auch gelungen!

Unser letzter Einsatz war am 19. Juni 2014 in dem Stadion in Salzgitter Fredenberg. In dem Stadion wurde ein Sportfest für Menschen mit Beeinträchtigungen veranstaltet. Sie konnten ihre Ausdauer testen, sowie ihre Wurf- und Sprungtechnik. Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, sodass sie öfters mal eine Pause hatten von 10-15 Minuten. In dieser Pause hatten sie Zeit sich von uns schminken zu lassen. Mittlerweile waren unsere Klasse schon geübt und wir wussten mit wem wir untereinander gut zusammenarbeit konnten. Es war ja die WM, da wollten die meisten Kinder auf ihren Wangen die Deutschlandflagge aufgemalt bekommen. Der Tag unserer letzten Schminkaktion endete mit der Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille bekam.

Eins kann man sagen: Jemanden zu schminken heißt sich immer wieder auf etwas Neues einzustellen, langweilig wird es daher nie!

BFHP13

 

Praktische Lernorte im Schuljahr 2012/2013

Die BFHP12 hat im Schuljahr 2012 / 2013 mehrere lebensnahe Aktivitäten durchgeführt, die eine Abwechslung und Ergänzung zum theoretischen Unterricht darstellten.
Ganz zu Beginn hatten wir einen Klassenfindungstag am Salzgittersee. Unsere Aufgabe war es aus, verschiedenen Materialien, ein befahrbares Floß zu bauen. Keine alltägliche Aufgabe, aber machbar, wenn alle zusammenarbeiten. So lernten wir uns untereinander besser kennen.
Im September waren wir auf dem Kürbisfest in Burgdorf und konnten durch das vielfältige Angebot erkunden wie unterschiedlich Kürbis verarbeitet werden kann und welche Gerichte alles hergestellt werden können: Waffeln, Suppe, Puffer, Marmelade und Brot. Insgesamt wurden 80 verschiedene Kürbissorten angeboten – wer hätte gedacht, dass es so viele gibt?! Der ganze Hof war mit Kürbissen dekoriert und es wurde zudem angeboten Kürbisse selber zu schnitzen.

Diese Aktion war zugleich auch der Beginn der dreiwöchigen Betreuung unserer tschechischen Gäste.

Wie bereits auch in den Vorjahren absolvierten 12 Teilnehmer der Partnerschule aus Brünn / Tschechien ein dreiwöchiges Praktikum in den Pflegeeinrichtungen Salzgitters. Während dieser Zeit unternahmen wir verschiedene Exkursionen. So waren wir gemeinsam im Klinikum Salzgitter und konnten durch die ausführliche Führung einen Einblick über die verschiedenen Stationen und Arbeitsbereiche gewinnen. An einem anderen Tag ging es gemeinsam zum Schloss Salder, wo wir eine Ralley zur Stadtgeschichte machten.

Auch der Besuch im SOS-Mütterzentrum zeigte uns die verschiedenen Arbeitsfelder im sozialen und pflegerischen Bereich.

Außerdem gab es Fahrten nach Hannover, Goslar, Braunschweig und Berlin. Unsere Lehrkräfte führten uns zu den diversen Sehenswürdigkeiten. Nicht nur die tschechischen Gäste, sondern auch wir erfuhren einiges, was wir vorher nicht wussten.

Für uns waren diese Tage manchmal auch turbulent. Wir merken, wie wichtig genaue Absprachen sind und dass es manchmal gar nicht so einfach ist miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn man die Sprache des anderen nicht beherrscht. Bei Aktionen, in denen wir andere Handlungsmöglichkeiten hatten, wie das gemeinsame Kochen, war es bedeutend einfacher.

Unsere Klasse hat während des ganzen Jahres eng mit den Hallendorfer Werkstätten zusammengearbeitet. Einmal pro Woche gingen wir abwechselnd zu zweit oder zu dritt mit Frau Torbecke in die Lerngruppen und unterstützten dort die Teilnehmer. So lernten wir deren Interessen näher kennen.
Vernetzt mit unserem berufbezogenem Lernschwerpunkt war es unsere Aufgabe dann eine geplante Aktivität zu planen und durchzuführen.
Zudem erlebten wir wie Feste und Feiern gestaltet werden, wie z.B. die Weihnachtsfeier oder Karneval.

Auch mit Frau Hornstein konnten wir sportliche Aktionen vorbereiten. So waren wir als Gesamtgruppe mit den CJD-Teilnehmern zusammen beim Disc-Golfen am Salzgittersee und haben eine Wanderung zum Bismarkturm in Salzgitter-Bad gemacht.

Zugleich haben wir ebenso von der Unterstützung des CJDs profititert. So hat eine Mitarbeiterin durch ihre tollen Zeichnungen unsere Plakate für die RESPEKT-Veranstaltung und den Waffelverkauf gestaltet. Diese Zusammenarbeit hat uns in vielerlei Hinsicht bereichert.

Eine weitere Exkursion fand zu einem Mineralwasserhersteller nach Bad Harzburg statt. Dort haben wir einen Einblick über die Entstehung und Entwicklung von Getränken und den dazugehörigen Flaschen bekommen.

Besonders sonnig war unsere zweite Schminkaktion, diesmal beim Behindertensportfest.

Als eine der letzten Aktivitäten veranstalteten wir mit der Klasse 4b von der katholischen Grundschule St. Michael eine Spaß-Olympiade. An Stationen konnten die Viertklässler sich an unseren vorbereiteten Geschicklichkeitsübungen erproben und dafür kleine Preise bekommen.

Ganz zum Schluss besuchen wir die Salzgitter Tafel, die sich in unmittelbarer Nähe der BBS befindet. Wir bekamen ausführliche Einblicke in die harte Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und auch in das umfassende Hilfsangebot, von der bekannten Essenausgabe bis hin zur Erstausstattung für Schulanfänger.

Die verschiedenen Aktionen standen im Kontext zu unserem Unterricht und gaben somit einen authentischen Einblick in den Berufsalltag.

Dennis Appelt u.a ( BFHP12)

 

Besuch der tschechischen Austauschschüler vom 11.09. – 01.10.2010

Wir, die Klasse BFHP10, haben die Austauschschüler aus Brno / Tschechien in den drei Wochen ihres Aufenthalts in Salzgitter betreut.
Während ihres Aufenthalts waren die zwölf Gastschülerinnen in drei Einrichtungen, dem Greifpark, dem Carolinenhof und dem Mehrgenerationenhaus in Salzgitter – Bad eingesetzt und konnten so einen Einblick in die Altenpflege in Deutschland gewinnen. In ihrer freien Zeit begleiteten wir sie auf verschiedenen Ausflügen in Salzgitter und Umgebung begleiten, die für alle recht unterhaltsam waren. Über diese verschiedenen Aktivitäten möchten wir hier einen kleinen Einblick geben:
Freitags kam die Gruppe sichtlich erschöpft am Bahnhof in Salzgitter-Bad an. Zwei aus unserer Klasse, Dennis und Simon, hatten sich für die Begrüßung Zeit genommen. Beide bekamen auch sofort zu spüren wie anstrengend zwölf Frauen sein können, denn sie mussten sich mit den schweren und unhandlichen Koffern abmühen und hatten für den Weg zur Unterkunft am Hamberg eine tragende Rolle.
Am nächsten Tag ging es mittags nach Braunschweig. Hier empfang Frau Hornstein zusammen mit unseren Mitschülerinnen Janan und Manuela die Gruppe. Es ging einmal quer durch die Innenstadt und natürlich wurden die Shoppingmöglichkeiten im Schloss gezeigt.
Für den Sonntag bot sich eine Wanderung zum Bismarkturm an. Auch hierfür hatten sich einige unserer Klasse Zeit genommen und begleiteten die Gruppe. Oben am Restaurant konnten wir ausruhen. Im Anschluss daran ging es zum Kaffee zu Frau Torbecke. Eine der tschechischen Schülerinnen überraschten wir hier besonders, denn es gab für sie einen Geburtstagskuchen mit Kerzen. Im Garten konnten wir einige Schnappschüsse machen und kamen mit den einzelnen Leuten näher ins Gespräch.
Montag wurde die Gruppe von unserem Schulleiter empfangen. Im Anschluss daran zeigten vier unserer Klasse der Gruppe den Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt. Wir sind von der Schule um den See bis zur Fußgängerzone spaziert und haben dort kurz das Stadtmonument erklärt.
Am nächsten Tag begann für die Austauschschüler ihr Einsatz in den Pflegeeinrichtungen.
In den nächsten Wochen gab es verschiedene Aktivitäten, die wir gemeinsam unternahmen: die Besichtigung des Mehrgenerationenhauses in Bad und des gerontopsychiatrischen Pflegeheims Amalia in Lebenstedt, Tagesauflüge nach Bremen und Hannover sowie der Besuch der Rausch-Schokoladenfabrik in Peine.
Am 16.09. waren wir mit drei Schülern, unserer Klassenlehrerin und den Tschechen in Lebenstedt. Wir haben uns um 14:00 zunächst zum Bowlen getroffen. Nach zwei bzw. drei Spielen, die richtig Spaß gemacht haben, sind wir dann gemeinsam Pizza essen gegangen. Die Bestellung dauerte wegen der Übersetzung etwas länger und war etwas umständlich. Aber nachher hat –fast- jeder auch das bekommen, was er bestellt hat, es schmeckte jedenfalls allen gut. Danach haben wir die Austauschschüler zum Bus gebracht.
Am 30.09. war der letzte Tag. Nach der offiziellen Rede des Schulleiters verabschiedeten auch wir Schüler uns von der Gruppe. Inzwischen hatten wir uns näher kennen gelernt und das, obwohl die Kommunikation zeitweise schwierig gewesen war und für Irritationen gesorgt hatte. Im Großen und Ganzen sind es auch für uns drei abwechslungsreiche Wochen gewesen. Einige unserer Klasse planen einen Gegenbesuch im nächsten Frühjahr, der von Frau Torbecke und Frau Holzenkamp begleitet wird.
BFHP10, einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt Sozial- und Familienpflege

 
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