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10.06.18 12:32 Alter: 127 Tage

Düfte in der Autostadt

Schüler der BFH17 erfahren, was es außer Autos noch so zu entdecken gibt!


Wolfsburg. Die Autostadt präsentiert viele Oldtimer, viele Neuwagen, viele Zukunftsideen rund ums Auto und natürlich auch viele Pflanzen. Wie abwechslungsreich die Gewächse und deren Pflege sind, das zeigte uns der freundliche Gärtner Gerd Besenroth bei unserem Besuch am 25.05.2018.

Herr Besenroth ist einer von mehreren Gärtnern der Autostadt Wolfsburg. Er kümmert sich beispielsweise um die Gewürze der Pizzeria „Pizza A Mano“, die Mitarbeiter aber auch Kunden abschneiden können um die verschiedenen leckeren Gerichte zu verfeinern.

Mit ihm lernten wir die Gartenbühne neu kennen. Die Pflanzen werden passend nach den vier Jahreszeiten gepflanzt. Im Sommer blüht es jetzt in den Farben des Himmelsmeeres.

Für alle, die die Sonne bei einem Cocktail genießen wollen, ist die kleine schwimmende Insel namens ,,Cool Summer Island“ eröffnet. Verschiedene duftende Rosen schmücken diesen anziehenden Ort. Passend dazu gibt es dort auch Katzenminze und Herr Besenroth zeigte uns auch noch andere Kräuter wie Kamille, Basilikum und Petersilie. Jetzt können wir die essbare marokkanische und die Apfelminze voneinander unterscheiden.  

Dann führte Herr Besenroth uns in den hinteren Teil der Autostadt zu einer einzigartigen Konstruktion des Künstlers Oläfur Eliasson. Schon einige Meter vor dem Eingang kam uns der geballte Duft von Stiefmütterchen entgegen. Dann standen wir mittendrin im gelben Blumenmeer des Dufttunnels. Dieser dreht sich um eine Brücke, die über einen Flusslauf geht. Die Pflanzen werden vom Frühjahr bis Herbst jeden Monat neu gewechselt.

Gleiches gilt für die kleinen Blumenbeete, die überall in der Autostadt verteilt sind. Alle sind sie kreisförmig angelegt und eingezäunt. Warum? Auch das erklärte uns Herr Besenroth: Die Form bietet zweifachen Schutz, einmal vor Tieren, die so nicht mehr die Blumen anknabbern können und außerdem entspricht sie der Form der Kuppel, welche vor Kälte in den Wintermonaten abschirmt.

Sehr informativ war auch vom Arbeitsalltag in der Autostadt zu erfahren. Die Gärtner arbeiten in Schichtarbeit und zwar am meisten in der Nacht. Dann werden Blumen umgepflanzt und mit elektrischen Robotern wird der Rasen gemäht.   

Unser Fazit nach dem dreistündigen Workshop ist:

Ein Besuch in der Autostadt lohnt sich, da man sehr viel mehr als nur Autos entdecken kann.

Melissa Freise, Denny Karau, Julia Meic-Sidic, Aneta Wac und Samuel Wöckener, einjährige Berufsfachschule Hauswirtschaft, BBS Salzgitter-Fredenberg


 
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