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05.11.18 19:15 Alter: 8 Tage

Exkursion zur Salzgitter Tafel am 15.10.2018


Die Schüler und Schülerinnen aus dem Aufbaukurs der Hallendorfer Werktstätten berichten:

Um 9:00 standen wir heute vor der Salzgitter Tafel in Bruchmachtersen, um diese einmal von innen kennenzulernen. Die Tafel ist sozusagen die Brücke zwischen Überfluss und Armut. Sie hilft Menschen, die zu wenig Geld haben. Auch viele Flüchtlinge gehen dorthin. Leider sind auch viele alte Menschen auf die Tafel angewiesen, wenn ihre eigene Rente nicht ausreicht.

Auch an diesem Morgen waren dort viele Lebensmittel, die von den Geschäften aussortiert werden. Ganz vorne lagen schon unzählige Brötchen und auch Kuchen. Die Vorsitzende Frau Middelstedt erklärte, dass sie oft schon zu trocken sind. Dann werden die Backwaren nur noch als Tierfutter mitgenommen und nicht mehr zum Verzehr mitgenommen.

Frau Middelstedt erzählte uns viel über ihre Arbeit. Die Tafel ist im Jahr 2000 entstanden. Sie kennt ungefähr 20 Personen, die seit Beginn an bis heute für Lebensmittel kommen. Sie hat uns erklärt, wie die Einkommensgrenze berechnet wird und ab wann man berechtigt ist bei der Tafel Ware zu erhalten.

Ein paar Mitarbeiter haben schon Obst und Gemüse sortiert. Zum Beispiel mussten die Trauben aus der Plastikschale genommen werden, denn durch die luftdichte Verpackung schimmeln die Lebensmittel viel schneller. So war es auch mit den drei Kisten Karotten, die schon aussortiert waren und die ein Bauer für seine Pferde abholt.

Wir haben das große Lager gesehen. Es gab Riesenmengen an Lebensmitteln wie Cornflakes, Müsli, Milch, Würstchen, Kaffee und Reis. Als Frau Middelstedt uns erklärte, dass diese ganzen Vorräte ohne den täglichen Nachschub innerhalb weniger Tage aufgebraucht wären, konnten wir es erst nicht glauben. Die Lebensmittel sind nach Verfallsdatum in den Regalen sortiert. Alkoholische Sachen, wie z.B. Pralinen, dürfen nicht ausgegeben werden. Es gab auch zwei Kartons voller Schokolade. Für jedes der vielen Kinder ist es jedoch gar nicht so viel.

Bei der Zuteilung an die Kunden wird berechnet, wie viele Personen im jeweiligen Haushalt leben.

Wir fanden es sehr bedrückend, dass so viel weggeworfen wird und in unserem Land so viele Menschen darauf angewiesen sind.

Da ist uns klar geworden, wie gut wir es haben.


 
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