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Unser Europatag-Archiv

Jahr

  Unser Motto

2011

  Europa - deine Zukunft

2010

  Fit für Europa

2009

  Podiumsdiskussion zur Europawahl

2008

  Mobil in Europa

2007

  Europäisierung der Berufsausbildung

 

 

Europatag 2011

Qualifizieren und Integrieren Leitbild und Motto zugleich

Europa – deine Zukunft!

Dieser Aufforderung zum diesjährigen Europatag folgten Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schulklassen. Diesmal waren zwei Veranstaltungen vorbereitet.

Zunächst ging es um den Europäischen Freiwilligendienst.

Dort „können sich junge Menschen als Freiwillige in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland engagieren. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Jugendlichen zwischen 18 und 30 Jahren. In der Regel dauert ein EFD zwischen zwei und zwölf Monaten. Vor, während und nach Beendigung ihres Dienstes werden die Freiwilligen pädagogisch begleitet. Der EFD ist ein nicht-kommerzielles Angebot und daher für die Freiwilligen kostenlos. Außer der Altersregelung gibt es keine weiteren Zugangsbeschränkungen für die Teilnahme. Ein bestimmter Bildungsabschluss ist nicht notwendig. http://www.europablicke.eu/

Dieses und vieles mehr erfuhren die Teilnehmer von einer Mitarbeiterin des EFD, vermittelt durch europe direct aus Braunschweig.

Ihr Statement: „Die Möglichkeit, sich in einem fremden Land, in einer fremden Kultur mit einer (mehr oder weniger) fremden Sprache zu Hause fühlen zu dürfen, würde ich jedem Einzelnen dieser Welt gönnen! Man lernt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch viele tolle Menschen kennen, von denen einen einige sicher ein Leben lang irgendwie begleiten werden.“

Für unsere beteiligten Schüler vielleicht eine Alternative, nach der Schule. Sie zeigten sich interessiert und haben Neues erfahren.

Über 450 Schülerinnen und Schüler der BBS Fredenberg und zwei Klassen des benachbarten Gymnasiums nahmen an der anschließenden Veranstaltung in der Aula teil.

Nach einem musikalischen Auftakt durch unsere Schulband und Eingangsworten des Schulleiters Herrn Bähre übernahm Clemens Löcke als Bürgermeister und Moderator zugleich das Mikrophon. Schnell wurde deutlich mit wie viel Migrationshintergrund auch unsere anwesenden Schülergruppen leben. Zweisprachigkeit im Alltag – für viele nichts Besonderes. In der Schule generell Deutsch, in Pausen und aber zu Hause oder im Urlaub bei Verwandten die Heimatsprache der Eltern – dieses ist für viele „normal“.

Als Gastrednerin konnten wir die Integrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen Frau Honey Deihimi gewinnen, die ihn ihrem Kurzvortrag aufgrund ihrer eigenen Biografie, die Bedeutung der Sprache im Besonderen hervorhob. Die Sprache des Landes zu beherrschen, in dem man lebt hat oberste Priorität, um Zugang zum Arbeitsmarkt und der Gesellschaft zu bekommen.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde mit den Integrationslotsen Frau Dincer und Frau Hammer,  dem Vertreter vom Bürgerservice für Migranten Herr Dinc, sowie unserem Schulsprecher Adnan Köklü war auch dieses ein Thema. Aufeinander zu gehen, Sprachkompetenz als Schlüsselqualifikation, Teilhaben an der Gesellschaft, die Rolle des Sports und viele andere Aspekte wurden lebhaft miteinander diskutiert.

Schüler aus dem Publikum brachten sich mit ihren Vorstellungen von Integration ein.

Noch nach Veranstaltungsschluss suchten einige von ihnen das Gespräch in kleiner Runde mit der Integrationsbeauftragten und diskutierten ihre Erlebnisse und Erfahrungen.

Das Thema war für alle wichtig und von Bedeutung.
Unser Leitbild dokumentiert das und wir werden weiter aktiv am Thema bleiben.

Die gesellschaftliche Entwicklung kann nur auf der Basis dieser beiden Aspekte erfolgen.

Wir haben die Chance mit unseren Schülergruppen an einer Europaschule dieses ganzjährig zu leben und sollten dieses auch nutzen und nicht erst am nächsten Europatag 2012, denn der kommt bestimmt.

Anja Wolfgram-Funke

 

Der Europatag 2010

4. EU- Projekttag

Jan-Philipp Albrecht zu Gast an der BBS Fredenberg
Motto: Fit für Europa 

Jedes Jahr feiert die Europäische Union am 9. Mai ihren Europatag. Nur wenigen ist bekannt, dass der 9. Mai 1950 praktisch der Geburtstag der Europäischen Union ist. An diesem Tag ist durch die Erklärung des damaligen französischen Außenministers Robert Schuman der Prozess in Gang gesetzt worden, mit dem eine europäische Förderation geschaffen werden sollte und der bis heute 27 Länder beigetreten sind.

Die Berufsbildenden Schulen Fredenberg einzige Europaschule in der Region beteiligt sich bereits zum vierten Mal an dem schulischen EU-Projekttag, der seit der letzten deutschen EU-Ratspräsidentschaft in ganz Deutschland etabliert worden ist.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Fachgymnasien und Fachoberschulen verbrachten einen „europäischen Schulvormittag“, zu dem auch viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Region gekommen waren.

Unter dem Motto: Als Parlamentarier in Brüssel, informierten zwei Schüler, Pierre Somville und Christian Müller, des Fachgymnasiums Technik ihre Mitschüler über den allgemeinen Aufbau und die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments. Unter der Moderation von Clemens Löcke hatten alle dann die Möglichkeit den jüngsten EU-Parlamentarier Jan- Philipp Albrecht, Bündnis 90/Die Grünen über seine Arbeit als Abgeordneten zu befragen. Viele Fragen zur Person, zur Arbeitsweise und zu politischen Ansichten wurden umfangreich beantwortet. „Herr Albrecht war offen in allen Bereichen, das war wirklich interessant ihm zuzuhören“ – so dass Fazit der Schülergruppe.

In der Pause hatten alle die Gelegenheit sich nicht nur mit Informationsbroschüren zu versorgen, sondern ein „deutscher Imbiss“ vorbereitet durch die Berufsfachschule Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt Sozial- und Familienpflege sorgte für Stärkung.

Der zweite Themenschwerpunkt widmete sich dem Schüleraustausch –Auslandsaufenthalt- na klar!

Auf dem Podium berichteten Karola Dlugosch, 2. Ausbildungsjahr Berufsfachschule Altenpflege, war bereits zweimal während der Berufsausbildung zu Praktika im europäischen Ausland, Annu Raisanen, Austauschschülerin aus Finnland, ist für ein Jahr in Deutschland

und die Lehrkräfte, Frau Wedde-Berg von der BBS Fredenberg sowie Frau Pláňková aus Tschechien, über ihre Erfahrungen im europäischen Ausland.

Hier wurde besonders deutlich, welche Vorzüge der Binnenmarkt mit sich bringt. Mobil sein in Europa, diese Chance sollte ein jeder wahrnehmen. Europe Direkt aus Braunschweig unterstützte gerade auch diesen Bereich mit umfangreichem Informationsmaterial.

Zum Schluss präsentierten die Gäste aus Znojmo (Tschechien) ihre Schule. Alle waren insbesondere von der Ausstattung der Schule begeistert, eine interaktive Tafel in jedem Klassenraum, davon träumt eine Berufsbildende Schule in Salzgitter.

„Europa hat viele Facetten und macht neugierig, seien auch Sie bereit sich in und für Europa zu engagieren“, so sagt es der Schulleiter Oberstudiendirektor Reinhard Bähre in seinen Eingangsworten und so motiviert endete dann auch der Schultag für diese Lerngruppe.

Der Europatag 2009

Der Europatag 2008

2. Europatag: Motto  „Mobil in Europa“

Prominenten Schulbesuch anlässlich des EU-Projekttages- Mit Leo ins Ausland

Die Berufsbildenden Schulen Fredenberg, einzige Europaschule im Stadtgebiet, organisierte für Schülergruppen und Lehrkräfte ein abwechslungsreiches Programm zu dem auch die EU-Abgeordnete Frau Dr. Quisthoudt-Rowohl gekommen war, um über ihr Wirken für Europa zu berichten und sich den Schülerfragen zu stellen. Weitere externe Gäste waren seitens des Landesschulbehörde Frau Rückert, die die EU-Förderprogramme innerhalb der beruflichen Bildung, insbesondere das Leonardo da Vinci- Programm vorstellte, Frau Schneider von den Bürgern Europas aus Berlin und Vertreter aus Rat und Verwaltung der Stadt Salzgitter, an der Spitze Bürgermeister Stefan Klein.

Wer an diesem Tag die Schule betrat, wurde europäisch „verzaubert“. Kulinarische Düfte animierten die Spezialitäten aus Europa zu probieren, die im Lebensmittelhandwerk hergestellt worden sind. Die Polizei informierte über Verkehrsregeln, Promillegrenzen, Warnwestenpflicht u.v.m. im europäischen Ausland. Ein von Schülergruppen selbst hergestelltes Europapuzzle aus Holz motivierte zum Anfassen von Europa und war immer wieder beliebter Anlaufpunkt. Die Körperpflege brachte sich mit Naildesign im Europastyle ein – der EU-Fingernagel war der Hit.

Die Großbetriebe VW und MAN hatten spezielle Besuchstermine für Schülergruppen zur Verfügung gestellt, um die Perspektiven der EU aus Firmensicht darzustellen.

Daneben gab es Vorträge von Schülergruppen, die von ihren Auslandsaufenthalten berichteten und ein Europaralley.

Europa bestimmt immer stärker unser tägliches Leben und es bietet jede Menge beruflicher Perspektiven. Abwechslungsreiche, vielfältige Workshops für die Lehrkräfte am Nachmittag rundeten das Programm ab und weckten die Bedürfnisse, auch zukünftig nachhaltig Europa im Rahmen von Praktika und Auslandsaufenthalten für Schülergruppen mit zu gestalten. Der Schulleiter Oberstudiendirektor Reinhard Bähre nannte das europäische Engagement seiner Kollegen als einen wichtigen Baustein für erlebte Völkerverständigung und Toleranz, dass sich auch im Schulmotto „Qualifizieren und Integrieren“ wieder findet.

 

Der Europatag 2007

1. Europatag an der BBS-Fredenberg - ein voller Erfolg

Motto: Europäisierung der Berufsausbildung

Gleich zwei Veranstaltungen fanden in den Berufsbildenden Schulen Fredenberg zum 1. Europatag statt.

Am 22. Januar moderierten Annika Scherenschlicht, Schülerin der Berufsfachschule Altenpflege und Henrik Schönfeld, Schüler der Mechatronikerausbildung die Veranstaltung in der Aula. Beide waren im Rahmen ihrer Ausbildung 4 Wochen in Swindon. Eingefunden hatten sich 600 Schüler, um einem Fachvortrag von Christoph Anderka, aus dem Fachbereich Berufspädagogik, der Universität Kassel zur Europäisierung der Berufsausbildung zu folgen.
Als geladene Gäste konnten neben Vertretern aus Rat und Verwaltung der Stadt Salzgitter, insbesondere der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel  begrüßt werden.

Die Berufsbildende Schule Fredenberg, einzige Europaschule in unserem Stadtgebiet, nahm den 9. Mai zum Anlass Europa erneut in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen.

Unter dem Motto: „ Schüler lernen von Schülern“

wurden nicht nur Fakten über Europa und seine Regionen vermittelt, sondern die Schüler setzten das neu gewonnene Wissen aktiv in Projekte um.
So haben die Schüler der Berufsfachschule Sozialassisten einen Vergleich Familienpolitik in verschiedenen europäischen Ländern angestellt und ihre Ergebnisse in Form einer Ausstellung präsentiert.  Miteinander und voneinander lernen, ein pädagogisches Leitziel, was auch im Leitbild der Schule verankert wird, präsentierten auch Schülerinnen aus dem Fachgymnasium Gesundheit und Soziales, die einen Vortrag zum Thema „Europa gestern- heute –morgen“ erstellten und anhand einer ansprechenden Powerpointpräsentation, dies den Schülern anderer Klassen vorstellten.

Die Fachschule Sozialpädagogik dokumentierte die Partnerschaft der Schule insbesondere zu den Partnerstädten Staryj Oskol und Swindon, zwischen denen ein regelmäßiger gegenseitiger Schüleraustausch stattfindet.

Daneben standen Online-Ressourcen und ein Büchertisch in der Stadtbibliothek zur Verfügung.

Natürlich fehlte auch die europäische Küche nicht. Heiß begehrt waren in den Pausen italienische und griechische Snacks, die die Schüler der  Beruffachschule Lebensmittelhandwerk und des Berufsvorbereitungsjahres Hauswirtschaft hergestellt und verkauft haben.

Das Engagement der Beteiligten ließ deutlich werden, wie vielfältige Möglichkeiten es gibt, Europa zu leben. Dem Ziel der Entwicklung und Stärkung eines europäischen Bewusstseins unter den jungen Menschen ist man damit einen Schritt näher gekommen, so das Fazit der Organisatoren.

 

 

 
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