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Staying in Salzgitter

Our names are Aino, Oona and Elina. We are practical nurse students from Finland. We are graduating now in May.  We were staying in Salzgitter for five weeks 25.3. – 1.5. And after that we were 5 days in Berlin for culture studies.

In Salzgitter we were at job trainings in two different kindergartens. Aino and Elina were at St. Joseph and Oona at Fredolino. Our exchange in Germany was really great opportunity to learn about culture in Germany. It was also good to see differences about kindergarten cultures between Germany and Finland. Without the scholarship this trip was impossible, we are really thank full to have that money.

if you want to go abroad this is very good opportunity, even if you are never be at aboard. You have friends with you and you are never be alone!  

Auslandspraktikum November 2016

Impressionen

Unsere Reise ging am 05.11.2016 von Braunschweig aus los. Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Hamburg zum Flughafen gefahren, von wo aus es dann mit dem Flieger aus nach Helsinki, Finnland ging.
Von Helsinki aus ging es dann noch Mal zwei Stunden mit einem weiteren Flieger an die finnisch-lappische Grenze Rovaniemi.
Während des ganzen Transfers begleitete uns unsere Lehrerin, Frau Holzenkamp, die alles sehr gut organisierte.
Als wir in Rovaniemi landeten waren wir erstaunt, dass schon so viel Schnee lag (- 11 Grad).
Am Hotel angekommen zeigte uns die Hotelfachfrau das Hotel und beantwortete uns alle Fragen. Wir bekamen ein schönes Dreibettzimmer.

Am nächsten Tag haben wir gemeinsam gefrühstückt und sind gemeinsam in die 10 Minuten entfernte Stadt von Rovaniemi gegangen, wo wir uns erkundigt haben, welche Aktivitäten wir unternehmen können.
Abends unternahmen wir eine kleine Tour durch die finnischen Wälder, wo wir die Polarlichter sehen wollten, die wir leider nicht sehen konnten.
Jedoch wurde von dem Gruppenleiter finnisches Essen, sowie Blaubeertee von einem Lagerfeuer serviert.

Am nächsten  Tag waren wir in der Stadt vom Weihnachtsmann J, wo wir Santa Claus (englisch für den Weihnachtsmann) trafen und uns den Polarkreis und das Dorf, was wir in den folgenden Wochen noch öfters besuchten, ansahen.

 In den folgenden Tagen lernten wir unsere Lehrerin „Liisa“ kennen und trafen „Miia“, die ein Praktikum in Deutschland absolviert hatte.
Zudem wurden wir unseren Betrieben zugeteilt (Jamina Attendo Hillankukka, Caro & Nihed Veljeskoti).

(Hilankukka)

Leider musste uns unsere Lehrerin „Fr. Holzenkamp“ am vierten Tag schon wieder verlassen, jedoch konnten wir uns bei Problemen bei unserer finnischen Lehrerin „Liisa“ melden, die auch den finnisch Kurs für uns organisierte.

In den folgenden Wochen arbeiteten wir in unterschiedlichen Schichten und lernten die finnische Arbeitsweise kennen, wo deutliche Unterschiede zu sehen waren.
Zum Beispiel wurde die Grundpflege, also das Waschen, bei Jamina selten durchgeführt. In der Einrichtung von Caro und Nihed wurde jedoch jeden 2. Tag geduscht.
Man hatte im allgemeinen mehr Pausen als in deutschen Einrichtungen, jedoch war das Rauchen während der Arbeitszeit verboten.

Zudem wurden Bewohner/ Klienten nur teilweise umgezogen, sodass zum Beispiel der Schlafanzug unter der Alltagskleidung blieb.
In finnischen Einrichtungen gibt es keinen Fachkräftemangel, da die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung, sowie das Ansehen des Berufes besser ist. (10 Bewohner auf 7 examinierte Fachkräfte)
In Caros und Niheds Einrichtung wurde viel auf das rückenschonende Arbeiten geachtet, sodass man viel mehr Hilfsmittel, wie Lifter, zur Verfügung gestellt bekam.
Die Wochenenden wurden uns für Unternehmungen freigestellt.

In der letzten Woche besuchten wir einen Tag die finnische Schule und nahmen am Unterricht für Pflege teil. Die finnische Ausbildung findet ohne viel Praxis in den Einrichtungen statt, jedoch war die Schule wie ein Krankenhaus ausgestattet.

Aktivitäten die wir in Finnland unternommen haben, waren das Arktikum zu besichtigen (ein Museum), the Santa Claus Village, wo wir mit einem Hundeschlitten fuhren, Choco Dehli, eine bekannte Bäckerei, die unter anderem auch Rentierschokolade servierte und weitere Aktivitäten.

Nach drei Wochen beendeten wir unser Finnlandprojekt mit einem Abschiedsabendessen bei unserer finnischen Lehrerin „Liisa“.

Als Fazit können wir jedem das Praktikum in Finnland weiterempfehlen, da wir neue Eindrücke gewannen und viel Spaß an dem Projekt hatten.

Auslandspraktikum in Lappeenranta vom 28.05.- 18.06.2016

Impressionen...

Ein Bericht der Schülerinnen Nicole Jung, Ulrike Ehlers, Nazle Cardak, Jamie-Lee Vogel und Julia Arbogast.

Unser „Abenteuer Finnland“  begann mit einem  Sprachkurs, in dem wir uns mit der Kultur des Gastlandes vertraut gemacht und gleichzeitig die finnische Sprache (kennen)-gelernt haben. Dieser Kurs war für unseren weiteren Aufenthalt sehr wichtig. In Finnland angekommen, konnten wir „die Leute“  begrüßen, „danke“ sagen und  bedingt durch unseren vorausgegangenen Sprachkurs einige einfache Situationen sprachlich bewältigen.

Am 28.05.2016 morgens um 1:30 Uhr brachen wir 5 Auszubildenden (Nicole, Ulrike, Nazle, Jamie-Lee und Julia) voller Vorfreude in Salzgitter auf. Die erste Etappe führte uns zum Flughafen in Bremen, von dort flogen wir nach Paris, von Paris ging es weiter nach Helsinki und von Helsinki mit dem Zug weiter nach Lappeenranta.

Dort wurden wir von unserer Betreuerin Pia freundlich in Empfang genommen. Pia brachte uns dann ins Studentenwohnheim (LOAS). Nach fast 18 Stunden „unterwegs“ wollten wir alle nur noch schlafen. Doch dann kam das böse Erwachen: die Wohnsituation war für uns unzumutbar. Erst am Montag konnten wir zu LOAS gehen, um uns dort zu beschweren. Leider bekamen wir  erst Tage später eine zufriedenstellenden Lösung. Wir fühlten uns zu diesem Zeitpunkt mit dem Problem von Allen sehr alleine gelassen. Julia hatte als einzige den Mut, das Praktikum bereits zu diesem Zeitpunkt abzubrechen und flog Mittwochabend  - nach nur 3 Tagen des Aufenthalts - zurück nach Deutschland („Hut ab!“ für diese Entscheidung).

Wir anderen stellten uns weiterhin dem Abenteuer, aber die Stimmung während der nächsten 3 Wochen war dadurch natürlich getrübt.

Am 30.05.2016 waren wir dann zum ersten Mal für 2 Stunden in der Schule, dort haben uns die Schüler Lappeenranta näher gebracht. Dann haben wir unsere Einrichtungen kennengelernt und unseren Arbeitsplan besprochen.

Am dritten Tag habe wir das erste Mal gearbeitet. Zwei von uns wurden auf einer Kurzeitpflegestation und zwei in einem herkömmlichen Pflegeheim (Toivakoti = Haus der Hoffnung) eingesetzt.

Der Unterschied zwischen Deutschland und Finnland ist enorm, z.B.:

  • wurden die Bewohner morgens nur im Intimbereich mit einer Seifenlotion und nicht mit Wasser gewaschen.
  • Einmal in der Woche gehen viele der Bewohner in die Sauna.
  • Auch der Personalschlüssel unterscheidet sich enorm, z.B. waren dort für 20 Bewohner mindestens 5 Pflegefachkräfte und zusätzlich noch Duschhilfen und Hilfen zum Essen anreichen vor Ort.
  • Unterschiede waren auch in der Betreuung festzustellen, denn in Finnland gibt es sehr wenig bis gar keine individuelle Betreuung.

Alles in allem muss man sagen, dass Deutschland im Vergleich zu Finnland einen sehr hohen Pflegestandard hat.

Dies bedeutet aber nicht, dass finnische Heimbewohner nicht gut gepflegt werden. Wir hatten den Eindruck, dass die Bewohner dort teilweise viel zufriedener leben.

Wir wurden in beiden Einrichtungen sowohl von den Kollegen als auch von den Bewohnern sehr herzlich aufgenommen und fühlten uns zu jeder Zeit willkommen. Die bestehenden Sprachprobleme wurden auf Englisch und mit „Händen und Füßen“ gelöst, was oftmals sehr lustig war.

In unserer Freizeit besuchten wir die Innenstadt von Lappeenranta und schauten uns das Sandcastle an. Da die Lebenshaltungskosten in Finnland sehr hoch sind, konnten wir uns andere Freizeitaktivitäten nicht leisten. Als die Fußball-EM begann, haben wir auf einem iPad Mini die Spiele der deutschen Nationalmannschaft verfolgt.

Am 16.09.2016 machten wir uns dann zum Abschluss unseres Abenteuers auf den Weg nach Helsinki. Dort waren wir für 2 Übernachtungen in einem guten Hostel untergebracht. Leider spielte das Wetter nicht, es regnete bis auf 3 Stunden ununterbrochen. Nichts destotrotz haben wir uns die Innenstadt angeschaut und noch einige Souvenirs ergattert. Außerdem wurde auch das Sealife in Helsinki besucht. Helsinki ist eine tolle Stadt, die man besucht haben sollte.

Am Samstag, den 18.08.2016, machten wir uns auf den Heimweg. Von Helsinki ging es nach Amsterdam und von dort nach Hannover.

Alles in allem muss man leider sagen „einmal und nie wieder“. Es waren für uns Erfahrungen, die uns an unsere Grenzen der Belastbarkeit gebracht haben (definitiv nicht die Arbeit, sondern das Wohnumfeld und die fehlende Unterstützung). Wünschenswert wäre es, wenn zumindest am Anfang eines solchen Praktikums eine Lehrkraft des Gastlandes mit vor Ort ist.

 

Nachtrag

Als Reaktion auf die Missstände beim Aufenthalt in Finnland, entschied sich die Schule bei nächstem Aufenthalt, für die Begleitung der Auszubildenden in den ersten Tagen und für eine andere Art der Unterbringung. 

 

Besuch der angehenden Friseurin Miia Laine aus Rovaniemi

Miia bei einem Ausflug
Miia und die Klasse BEK15.3

Die angehende Friseurin Miia Laine aus Rovaniemi (Finnland) war vom 5.3.2016-16.4.2016 in Salzgitter zu Besuch und im Friseursalon Hosta in Salzgitter-Lebenstedt tätig.

Miia hat für uns einen Bericht über Ihren Aufenthalt geschrieben:

Hi! My name is Miia Laine and I live in Rovaniemi, Finland. I am 23 years old. I study to become a hairdresser. I am studying my third and last year at school in Lapland Vocational College in Rovaniemi.

I had my practical training in Salzgitter in Salon Hosta. I speak Finnish, English, and a little bit of German and Swedish. I have improved my German skills while I have been here, but my goal is to learn to speak German more fluently. While my stay I lived alone in rental apartment.

I spent 6 weeks in Salzgitter. The first week I was mostly at school and five weeks in practical training.

At work I was mostly watching what my co-workers did, but I also got to wash hair, blow dry, apply color, make highlights, roll hair rollers, help with perm and once I made a haircut. I learned there a lot! Some things were done a little differently than I have learned to do them. Totally new things that I learned were how to use hot wax and how to use string to remove excessive facial hair.

In my freetime I explored Salzgitter and other places near by. I visited Hildesheim, Wolfsburg and Goslar with teachers. I also went alone to Berlin. I spent three nights there. Then one week later I went to Berlin again! I went there with a group of Polish exchange students.

I also taught couple times Finnish language for five students, who are going to Finland to make their practical training. It was a nice experience!

I had very nice time in Germany! Thank you for everyone who helped me and spent time with me! :)

-Miia

 

Besuch finnischer Schülerinnen und Schüler vom 09.11. bis zum 06.12.2014

Sonja Tyrisevä, Janiina Torniainen, Nina Miettinen und Frau Kalisch-Menken in Hannover
Krisztina Holzenkamp, Nina Miettinen, Janiina Torniainen, Sonja Tyrisevä und Susanna Rantanen in Goslar auf dem Weihnachtsmarkt
Sonja Tyrisevä, Janiina Torniainen und Nina Miettinen mit den Schülerinnen und Schülern der BFA13

Short report about our trip to Salzgitter

This trip has been really fun, exciting and full of new memories. When we came here,everybody was nice to us since day one, and we have met many lovely people during this trip. Our house was really nice, and when e were sick, our hosts took good care of us.

We went on one day to a local school, and saw how different it was from ours, and the students in the classes were really nice. It was really nice too that we had lots of activity during our freetime that our cordinator had arranged for us. It was nice to see how much effort they had put in our arranged days for example in Hannover and the tour around Salzgitter.

The trip to Berlin was an unforgettable trip, we had so much fun and really saw how big the city was! The trip to Goslar to the christmas markets was so nice too, the atmosphere was really catching and capturing, that you cannot explane the experience at home, you just can tell that you have to see and experience it by yourself to believe it.

Thank you to everyone who has been helping us and giving us tour around Germany during this month, we can never thank you enough for this amazing experience in here! The biggest thank you goes to our coordinator Krisztina Holzenkamp, thank you so much for helping us and doing so much for us.

Nina Miettinen, Sonja Tyrisevä, Janiina Torniainen & Susanna Rantanen

Finnlandpraktikum vom 09.03.-30.03.2014

Ein Bericht von Marlen, Sadik und Michelle

Als die BFA13 das Angebot von der Schule erhielt an einem Auslandspraktikum teilzunehmen, waren wir voller Begeisterung und Vorfreude. Da uns andere Kulturen sehr interessieren und wir einmal die Altenpflege in einem anderen Land „reinschnuppern“ wollten, entschlossen sich zwei Schülerinnen und ein Schüler aus unserer Klasse mitzufahren.

Bevor wir losflogen besuchten wir einen Finnischkurs, in dem wir uns mit der Kultur vertraut gemacht und die Sprache gelernt haben. Das hat uns auch  sehr geholfen: In Finnland angekommen konnten wir die Leute begrüßen, „danke“ sagen und haben noch einige andere Situationen sprachlich bewältigen können.:)

Als die Reise losging waren wir sehr aufgeregt. Die An- und Abreise wurde von Frau Holzenkamp und von Frau Düwel organisiert und hat reibungslos geklappt. 

Wir sind alleine geflogen, was auch super funktioniert hat. In Finnland wurden wir von unserer "Betreuerin" - Frau Pekkanen - abgeholt und zu unserer Wohnung im Zentrum von Lappeenranta  gebracht. In den darauf folgenden Tagen hat sie uns die Schule gezeigt. Dort haben wir auch ein Mädchen aus Luxemburg kennengelernt, die ebenfalls ein Auslandspraktikum in Lappeenranta machte. Den nächsten Tag haben wir unsere Einrichtung besichtig und unseren Arbeitsplan besprochen. Die Leute dort waren sehr nett. Am dritten Tag habe wir das erste Mal gearbeitet. Zwei von uns waren auf einer Kurzeitpflegestation und eine auf einer herkömmlichen Pflegestation eingesetzt. Der Unterschied zwischen Deutschland und Finnland ist enorm, z.B. wurden die Bewohner im wurden morgens nur im Intimbereich gewaschen und mit ihrer Alltagskleidung ins Bett gebracht oder sie wurden mir Gurten an ihre Rollstühle gebunden. Schade war auch, dass wir uns aufgrund der sprachlichen Barriere mit den Bewohnern nicht oder nur schwer alleine unterhalten konnten.

Nach der Arbeit sind wir meistens in die Stadt gegangen, außerdem waren wir regelmäßig Bowlen, was auch immer lustig war. Abends sind wir oft in Bars gegangen. Außerdem haben wir ein „Spa“ besucht, was sehr nett war. :) Gegenüber unserer Wohnung war ein türkisches Restaurant, wo wir sehr oft hingegangen sind. Dort hat ein türkischer Mann gearbeitet, mit dem wir uns regelmäßig unterhalten und gut verstanden haben. In unserem Haus haben sehr viele ältere Menschen gelebt, die sehr nett und gastfreundlich waren. Eine ältere Dame hat uns regelmäßig mit Zimtschnecken versorgt, was wirklich eine schöne Geste war.

Nach drei Wochen ging es am 30.03 wieder zurück aus dem kalten Finnland ins warme Deutschland. ;)

 

Besuch finnischer Lehrkräfte in Salzgitter im November 2013

Drei Lehrerinnen aus Finnland, eine aus Kokkola und zwei aus Rovaniemi, besuchten Deutschland am 10. November und verbrachten eine sehr interessante Woche mit Kolleginnen, Kollegen und Studenten in den BBS Fredenberg und der Stadt Salzgitter.

Um uns wurde sich ausgezeichnet gekümmert: wir wurden am Flughafen Hannover abgeholt, haben ein sehr interessantes Programm bekommen und Gastfreundschaft in vielen Formen erlebt. Wir könnten sogar das Auto der Schule benutzen.

Wir hatten das Thema „Green Care / Grüne Pflege“ für die Reise und in Rahmen dessen besichtigten wir z.B. das Pflegeheim Haus Amalia, das Schmerzklinikum Salzgitter, den CJD Salzgitter, den Waldkindergarten St. Hedwig, das SOS-Mütterzentrum und den Heilpädagogischen Bauernhof in Isenbüttel. Wir besuchten auch das Thermalsolbad Salzgitter-Bad und konnten die Wirkungen von Salz, Thermalwasser und verschiedenen Saunas erleben. Alle diese Programmpunkte passten sehr gut zu unserem Thema und gaben uns viele neue Impulse. Was auf uns einen großen Eindruck machte, war Einführung in die Geschichte Salzgitters von der Urzeit bis heute von Frau Kalisch-Menken.

Das freundliche Personal der BBS Fredenberg zeigte uns die Schule und verschiedene Abteilungen, erzählten von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsplänen. Wir fühlten uns sehr wohl, konnten mit den Kollegen, Kolleginnen und Studenten sprechen, gemeinsam essen und sehen wie sie arbeiten. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die mit an unserem Programm gearbeitet haben. Ein besonderer Dank gilt Frau Krisztina Holzenkamp. Sie hatte zusammen mit Frau Nina Düwel die größte Arbeit mit uns und unserem Wohlergehen während unser Aufenthalt in Salzgitter.

Wir hoffen, dass wir sie wieder treffen und diese Zusammenarbeit fortsetzen können. Wir würden uns freuen, sie in  Kokkola und Rovaniemi willkommen zu heißen.

Aini Ojala, Lehrkraft aus Rovaniemi, Finnland

Fahrt nach Lappeenranta/Finnland im Juni 2013

(von links: Denise, Carolin, Franziska, Hatice, Elisa, Ulla, Linda, Anne, Nesrin, Sabrina, Jenny, Daniela, Frau Holzenkamp)
Elefantenfußball
Rudern mit Studenten der Uni Lappeenranta

Eine Gruppe von Auszubildenden der BBS Fredenberg Salzgitter machte sich im Mai/Juni 2013 auf, um in Lappeenranta/Finnland ein dreiwöchiges Praktikum zu absolvieren. Dieses Praktikum wird jährlich im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Leonardo Da Vinci durchgeführt. Nähere Informationen sowie Eindrücke zu Stadt und Region Lappeenranta finden Sie in diesem Link.

Carolin, Sabrina, Hatice, Anne, (hier klicken: Bericht der Schülerinnen)
Franziska, Elisa, Ulla und Denise (hier klicken: Bericht der Schülerinnen)

werden zu Altenpflegerinnen ausgebildet und befanden sich zum Zeitpunkt des Praktikums  im 1. Und 2 Ausbildungsjahr. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie in den folgenden Einrichtungen: Ambulanter Pflegedienst und betreutes Wohnen „Mahner Berg“ (Carolin), Seniorenwohnsitz Süd-Elm Schernikau GmbH (Franziska), Seniorenzentrum Haus am Oelber Bach (Elisa), Curanum Seniorenpflegezentrum Wolfenbüttel (Sabrina), Haus Amalia (Hatice), AWO Wohn- und Pflegeheim „Am Eikel“ (Anne), Curanum Wohnstift am Greifpark (Ulla) und Alloheim Seniorenresidenz „Am Lindenberg“ (Denise).

Linda, Nesrin, Jennifer und Daniela befanden sich zum Zeitpunkt des Praktikums im 2. Lehrjahr der Ausbildung zu Bäckereifachverkäuferinnen. Der Ausbildungsbetrieb von Daniela und Nesrin ist Mein Lecker Bäcker, Linda wird in der Bäckerei Schäfer‘s ausgebildet und Jennifer absolviert ihre Ausbildung in der Bäckerei Mücke.

Auszubildende für drei Wochen freizustellen ist für die Betriebe mit einem erhöhten organisatorischen Aufwand verbunden. Allen Ausbildungsbetrieben gilt daher ein ganz herzlicher Dank für die Unterstützung dieses Auslandspraktikums.

Am 24. Mai machte sich Frau Holzenkamp zusammen mit der Schülergruppe auf den Weg zum Flughafen nach Berlin. Da der Flug früh morgens ging wurde entschieden, schon am Abend zuvor mit der Bahn anzureisen und die Nacht auf dem Berliner Hauptbahnhof zu verbringen. Dort angekommen war an Schlaf natürlich nicht zu denken. Um sich die Zeit zu vertreiben wurde spontan eine kleines „Kulturprogramm“ eingeschoben: Zusammen mit Frau Holzenkamp schauten sich Einige das Reichstagsgebäude an und liefen danach noch durch die laue Nacht zum Brandenburger Tor.

Morgens ging es dann zum Flughafen und von dort aus weiter nach Helsinki. In Helsinki angekommen, stieg die Gruppe in den Pendlerzug nach Lappeenranta und nach einer etwa zweistündigen Fahrt kamen  alle mehr oder weniger munter in Lappeenranta an. Ok, so richtig munter war eigentlich keiner, zumal Einige am Freitag noch bis kurz vor der Abfahrt arbeiten mussten und die Anreise insgesamt doch recht lange gedauert hat.  

Nach anfänglichen organisatorischen Dingen, die erledigt werden mussten (Bezug der Unterkunft, Aufteilung auf die Zimmer) wurde gemeinsam beim örtlichen Lidl eingekauft. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, da der Supermarkt nicht gerade um die Ecke war und die einzelnen Wohngruppen doch recht viel einkaufen mussten. Spontan wurde beschlossen, die Einkäufe mithilfe der Einkaufswagen zurück zur Unterkunft zu karren, was von außen betrachtet wahrscheinlich einen eher „wunderlichen“ Eindruck auf die Einwohner Lappeenrantas gemacht haben muss.

Im Verlauf der nächsten Tage waren von der finnischen Partnerschule und kirchlichen Organisationen einige Aktionen geplant, die zum Ziel hatten Land und Leute ein bisschen besser kennenzulernen. In der Schule wurde „Elefantenfußball“ gespielt – eine den Deutschen unbekannte aber sehr heitere Version des Ballsportklassikers. Im Rahmen eines interkulturellen Abends wurde auf dem Unigelände gegrillt, Spiele gespielt, gerudert und auch ein traditionell finnischer Saunagang war möglich.

Nach ungefähr der Hälfte der Zeit flog Frau Holzenkamp wieder in Richtung Heimat und wurde von Frau Düwel abgelöst, die sich praktischerweise ins „gemachte Nest“ setzen konnte: Zentrale organisatorische Dinge waren geklärt, Supermärkte gefunden, die Innenstadt ausgekundschaftet. Am Abend wurde eine Willkommens-Grillfeier organisiert und die Stimmung bei allen war richtig gut. Anteil daran hatte auf jeden Fall auch das tolle Wetter: Es herrschten mediterrane Temperaturen von 28-33 Grad, was für Finnland zu dieser Zeit des Jahres außergewöhnlich ist. 

Die kommenden Tage wurde gearbeitet, zusammen gekocht, viel gelacht und gefeiert. Örtliche Clubs wurden unsicher gemacht und die Cafés in der Innenstadt zum Entspannen bevölkert. Auch geshoppt wurde kräftig und das ein oder andere Schnäppchen erfolgreich gejagt. Nach der Arbeit sind alle regelmäßig zum See gegangen, um zu baden oder einfach nur ein bisschen zu entspannen. Und auch die Überraschungsparty für Elisa, die am 6. Juni 18 Jahre alt geworden ist, war ein voller Erfolg!

In manchen Nächten haben sich lustige und kuriose Dinge zugetragen, von denen wir an dieser Stelle mal lieber nicht berichten. Frau Düwel und die ein oder andere Person wird auf Nachfrage darüber sicher gern Näheres erzählenJ.

Am letzten Wochenende vor der Heimreise machte sich die Gruppe auf nach Helsinki. Nicht nur aufgrund der beeindruckenden Architektur der Stadt hat sich der Besuch gelohnt. Durch das breite und interessante Freizeit- und Kulturangebot sowie diverse Shoppingmöglichkeiten kamen alle auf ihre Kosten. 

Der Besuch in Finnland und die Möglichkeit, für einige Zeit in das finnische Arbeitsleben einzutauchen war für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Es gab viele wertvolle Einblicke in eine andere Arbeitswelt, zudem wurde viel zusammen unternommen, erlebt und gelacht. Die Stadt und Region um Lappeenranta ist wunderschön und hat bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In den Einrichtungen wurden neue Kontakte geknüpft, und man konnte sich über viele Dinge austauschen. Nicht zuletzt hat die hohe Gastfreundschaft der Finnen dazu beigetragen, dass man sich gut aufgehoben gefühlt hat.

Ein dickes „Kiitos“ von allen, die dabei gewesen sind!

 

(Nina Düwel und Krisztina Holzenkamp)

Bildergalerie

Finnische Fabelwesen aus Sand
Geburtstagskind Elisa mit Angry-Birds-Torte
Nach dem Geburtstagsessen
Besuch bei Melina im Reitstall
Gruppenbild im Hafen von Lappeenranta
Sabrina,Hatice,Frau Düwel,Caro,Franziska und Anne vor einer Sandwelt
Entspannen im "Coffee House"
Prost...!
Das ist mal eine Ansage!
Und das sind die Meisterwerke...
...hergestellt von Jenny und Daniela
Nesrin in ihrer Arbeitskleidung
Der Saimaa-See
Unsere Unterkunft
Besuch eines sehr modernen Seniorenheims
Auf Anna-Liisas Terasse
Schwimmen mit Pferd
Finnisches Nationaltheater in Helsinki
Elisa,Hatice,Anne,Franziska,Frau Düwel,Sabrina und Caro vorm Linnanmäki-Freizeitpark
Schlange stehen fürs Durchschütteln lassen
Erstmal ein Eis...
Abschlussessen am letzten Abend in Helsinki
Jippieh! Wir haben den Zug-und Warte-Marathon endlich überstanden:)
 
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