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Verein zur Förderung der BBS Fredenberg e. V.

Der Verein zur Förderung der BBS Fredenberg e. V. soll dazu beitragen,

  • das berufsbildende,
  • soziale und
  • kulturelle Miteinander

der Schüler- und Lehrerschaft und der außerschulischen Partner der BBS Fredenberg zu fördern.
(gemäß § 4 der Satzung)

Näheres über unsere Arbeit und wie Sie uns unterstützen können, erfahren Sie in unserem Flyer:

Download Flyer

Der Förderverein betreibt auch den Hochseilgarten. Weitere Informationen finden Sie unter
www.seilgarten-salzgitter.de.

Preisverleihung „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“

Schülerinnen und Schüler der FSP14 mit Andreas Heymann (stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Fördervereins)

Der diesjährige Preis des Fördervereins der BBS Fredenberg wurde vom stellvertretenden Schulleiter und Vorsitzenden des Fördervereins, Andreas Heymann, an die Klasse FSP 14 (Oberstufe Fachschule Sozialpädagogik) verliehen.

Die Klasse erhielt den Preis als Anerkennung für ihr selbst organisiertes ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Projekten. Unter anderem wurde eine Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge ins Leben gerufen und mehrere Treffs mit Sprachunterricht und Kinderbetreuung für geflohene Familien eingerichtet.

Andreas Heymann wies in seiner Laudatio auf seine eigenen Lernerfahrungen hin: Die bis heute nachdrücklichsten Erlebnisse waren die des selbst gestalteten Lernens.

Als Anerkennung für die geleistete Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Betrag über 250 Euro.  Ersten Planungen zufolge soll dieses Geld in die Finanzierung der Abschlussfeier im kommenden Sommer investiert werden.

Förderverein wählt neuen Vorstand

Der neue Vorstand (von links nach rechts): Andreas Wagner, Andreas Heymann, Nina Matysek, Kristin Wuttke

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der Berufsbildenden Schulen Fredenberg e.V. wurde am 30. April 2014 ein neuer Vorstand gewählt. Auf eigenen Wunsch kandidierte Frau Kalisch-Menken für den Vorsitz des Vorstandes nicht mehr. Der Vorstand bedankt sich für das großartige Engagement für den Verein.
Die Nachfolge als 1. Vorsitzender übernimmt Herr Heymann. Den 2. Vorsitz behält Herr Wagner inne, Kassenwartin bleibt Frau Wuttke. Neue Schriftführerin wurde Frau Matysek, die den Posten von Frau Holzenkamp übernimmt. Auch Frau Holzenkamp danken wir herzlich für ihr Engagement.

Neben der Neuwahl des Vorstandes wurden die Mitglieder durch die Berichte der 1. und des 2.  Vorsitzenden, der Schriftführerin und der Kassenwartin über die Vereinsereignisse im Jahr 2013 informiert. Geprägt wurde das vergangene Jahr durch die Umsetzung des Seilgartens, die auch die Buchungszahlen beeinflusste. Die Mitgliederzahl blieb stabil. Weitere Schwerpunkte waren auch die Preisverleihungen für soziales Engagement und für die Klassenbesten.

Außerdem gab es einen Ausblick auf das Jahr 2014. Wichtige Aspekte in diesem Jahr sind wieder die Preisverleihung für soziales Engagement sowie für die Klassenbesten, die Einweihung des umgesetzten Seilgartens, die Einzäunung des Seilgartengeländes sowie die Unterstützung von Austauschprojekten.

Förderverein vergibt Preis für soziales Engagement

Dennis Konscholke, Herr Bähre, Rabia Akkus, Cenk Yücel, Herr Heymann, Sabrina Grahl (von links nach rechts)

Unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ hat der Förderverein der Berufsbildenden Schulen Fredenberg e.V auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler für besonderes soziales Engagement ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand am 26.06.14 statt. Den feierlichen Rahmen bildeten die Gitarren-AG und die Schulband sowie das anschließende Kuchenbuffet.

Der mit 250,00 € dotierte Preis ging an die Schülervertreterinnen und Schülervertreter des Schuljahres 2012/2013 für die Durchführung des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Stellvertretend für die Schülervertretung nahm Dennis Konscholke, ehemaliger Schülersprecher, den Preis entgegen. Das Preisgeld wird für eine Sporteinrichtung gespendet.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Heymann, und der Schulleiter Herr Bähre würdigten das Engagement der Preisträger und verdeutlichten die Bedeutung des Projektes für die Schule.

 

Tolerante, hilfsbereite Schüler werden geehrt

Bild: Auszeichnung für soziales Engagement

Lebenstedt Der Förderverein der Berufsschule zeichnet soziales Engagement aus.

Erneut zeichnet der Förderverein der Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS) soziales Engagement mit dem Förderpreis aus.

Eine besondere Auszeichnung erhält diesmal Rabia Akkus von der Berufsfachschule Altenpflege (BFA 11). Die Antragsteller befanden, dass die Schülerin gleich in mehreren Lebensbereichen wie Familie, Klasse und Schule "ein außerordentliches soziales Engagement" zeigt. So trägt Akkus nicht nur die Verantwortung für ihre drei Geschwister, die alle die BBS besuchen, sie setzt sich zudem persönlich für den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft ein durch Motivation, Streitschlichtung und Hilfsbereitschaft. Zudem, so heißt es weiter, sei sie "ein gelungenes Beispiel für die Integration von Muslimen in Deutschland."

Ausgezeichnet werden zudem zwei Lerngruppen mit zwölf Teilnehmern der Hallendorfer Werkstätten des Christlichen Jugenddorfwerks und der BBS. Sie reisten interaktiv und integrativ nach Tschechien, bewältigten durch Toleranz und Hilfsbereitschaft Probleme in einem fremden Land beispielhaft gemeinsam.

Salzgitter Zeitung - 21. Mai 2013 - Salzgitter Lokales - Seite 22

Sie hält die Familie zusammen

Bild Rabia Akkus
Rabia Akkus trägt Verantwortung für ihre drei Geschwister. Foto: Bernward Comes

Salzgitters starke Seiten Rabia Akkus lebt allein mit drei Geschwistern in einer WG.

Von Leonard Hartmann
Lebenstedt.

Gestern wurde sie vom Förderverein der BBS Fredenberg ausgezeichnet. "Für ihr soziales Engagement", erklärte Schulleiter Reinhard Bähre. Denn neben den vielen privaten Aufgaben kümmert sich Akkus als Klassensprecherin und Schülervertreterin auch um das Wohl und die Belange ihrer Mitschüler.

Sie pflegte ihre Großmutter und übernahm Verantwortung in der Familie. Denn als Älteste von vier Geschwistern zeigte sie Stärke, als der Vater 2007 zu seiner neuen Lebensgefährtin zog. Ihre Mutter war schon vorher verstorben. Rabia wohnt nun mit ihren zwei Schwestern (24 und 19) und ihrem Bruder (22) in einer Wohngemeinschaft. "Klar gibt es auch mal Stress, aber durch die Geschichte mit unseren Eltern sind wir Geschwister viel näher zusammengerückt", sagt die Pflegeschülerin. Alle besuchen derzeit die BBS Fredenberg und absolvieren Ausbildungen in verschiedenen Berufsgruppen. Mechatroniker oder Pfleger zu sein, lernen die Geschwister Akkus.

"Wir unterstützen uns gegenseitig in allen Belangen und sind füreinander da. Die anderen bezeichnen mich oft als ,Big Mama?, die schlussendlich über alles wacht", gibt Akkus zu. Waschen, kochen, bügeln - alle Aufgaben werden gerecht aufgeteilt.

Auch ihr muslimischer Glaube habe ihr durch die schwere Zeit geholfen. "Egal welche Stolpersteine mir in den Weg gelegt werden, ich sehe sie als Probe, die ich bestehen muss. Die Kraft, die ich habe und daraus ziehe, gebe ich gern an andere weiter", sagt sie.

Und in Zukunft? "Die ist ungewiss. Eins ist jedoch sicher: Der Kontakt zu meinen Geschwistern wird niemals abbrechen", stellt die Lebenstedterin klar.

Denn auch die Erfahrung hat sie schon gemacht. Nach dem Abitur ist sie zum Studium der Wirtschaftswissenschaften nach Bielefeld gezogen. "Doch obwohl ich schnell Anschluss und Freunde gefunden habe, fühlte ich mich total einsam und habe es dort nicht mehr ausgehalten", gibt sie zu. Deshalb kehrte sie nach einem Jahr nach Lebenstedt zu ihren Geschwistern zurück.

Aus der Salzgitter Zeitung, 24.05.2013.

 
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